Ich weiß zwar nicht, wie man sich als Nachtfahrer zum Feierabend morgens um 5 Uhr so fühlt, aber soweit sollte man seine Augen schon noch offen haben, dass man einen Blick auf den Rücksitz werfen kann.
So lag sie rum, die Geldbörse, morgens in aller Frühe. Nein, leider nicht die des Nachtfahrers. Das hätte man ja ganz unkompliziert regeln können.
Der Inhalt: Ein Personalausweis, Führerschein, jede Menge Plastikkarten (Kredit, EC, Krankenkasse u.s.w.) 40 € und Kleingeld. Was jetzt natürlich alle möglichen Widrigkeiten für mich mit sich brachte. Zuerst meldete ich diesen Fund mal bei der Funk-Zentrale.
"Ein Personalausweis? Na, dann wissen Sie ja, wo Sie die Geldbörse hinbringen müssen."
"Wenn mir die Verliererin dann die Anfahrt nach StadtnaheRuhrgebiet bezahlt? Danke für's Gespräch."
Bis mittags meldete sich aber niemand bei mir, also fragte ich bei der Zentrale nach. Nein, eine Geldbörse habe noch niemand vermisst.
Also war ich verpflichtet, mich selbst darum zu kümmern. Am besten bei einer Polizeiwache abgeben. Das ist schon irgendwie etwas nervig. Man hat das immer im Hinterkopf, aber wichtiger ist ja die Arbeit und das Geld verdienen. Soll ich das auf den Feierabend schieben? Oder zwischendurch erledigen? Wo ist das nächste Polizeirevier, wenn mal eins braucht?
Ich habe dann glücklicherweise eine Fahrt gekriegt, mit Fahrziel fast direkt neben einem Revier, sogar mit Parkplatz vor der Tür. Die Polizisten vor Ort schauten dann erst mal in ihrem Register nach, ob schon jemand solch einen Verlust gemeldet hat. Dann haben sie den Inhalt der Börse aufgenommen und meine Daten vom Führerschein abgeschrieben. Meine Telefonnummer ließ ich ihnen auch noch da. Die ganze Aktion kostete mich so rund eine halbe Stunde, aber ich war das Ding endlich los. 1 Stunde später riefen sie mich an. Sie hätten die Besitzerin jetzt aufgetrieben und ob sie meine Telefonnummer weitergeben dürften. Klar dürfen sie.
Vielleicht meldet sich die Dame ja mal bei mir und sagt Danke schön.
Dienstag, 21. September 2010
Montag, 20. September 2010
Umsatz gut, aber nicht für jeden
Der Samstag war, mit einigen Anlaufschwierigkeiten, ein sehr zufriedenstellender Tag. Ab mittags gab es eher einen Taximangel in der Mitte von Berlin, vermutlich sind viele Fahrer ob der angesagten Großdemo rund um den Hauptbahnhof und wegen eines Fahrradkorsos durch halb Berlin gleich zu Hause geblieben oder haben die Innenstadt konsequent gemieden. Selten habe ich so viele Taxihalten "ohne" gesehen, wie an diesem Tag. Ob Pariser Platz, Grand Hotel, Ritz-Carlton und auch Interconti, meistens standen Fahrgäste an leeren Halten und warteten mehr oder weniger geduldig auf ein freies Taxi. Es lief, wie ich es mir wünsche - lauter mittlere Touren, vor und zurück und nicht weit ausserhalb, wo sowieso nichts los ist, sondern immer schön im Zentrum. Einmal hatte ich sogar obendrein extremes Glück. Morgens brachte ich ein Pärchen zum Schloss Charlottenburg. Als ich ungefähr 2 Stunden später wieder jemanden dorthin brachte und nach dem Ausladen durchstarten wollte, klopfte es an meine Seitenscheibe und genau dieses Pärchen von morgens wollte jetzt mit mir zum KaDeWe fahren. Der Gesamtumsatz lag also um einiges über den Erwartungen.
Zufällig stand ich morgens am Pariser Platz dreimal hinter dem selben Kollegen und wir haben schon darüber gewitzelt. Am Sonntag habe ich ihn wiedergetroffen. Diesmal stand er hinter mir. Beide sind wir Raucher und so haben wir uns, neben dem Wagen stehend, über den gestrigen Tag unterhalten.
Sein erster Satz:
"Was für ein Scheiss Tag gestern!"
"Hä, der war doch gut. Lief doch wie geschmiert."
"Was? Ich hatte gestern in 10 Stunden 80 €!"
Ich hatte aber das eineinhalbfache umgesetzt, was ich ihm aber nicht gesagt habe, um ihn nicht noch mehr zu frustrieren. Irgenwas hat er falsch gemacht der Kollege.
Aber so ganz endgültig werde ich unser Business nie verstehen. 80 € hatte ich allein in den letzten 3 Stunden umgesetzt.
Zufällig stand ich morgens am Pariser Platz dreimal hinter dem selben Kollegen und wir haben schon darüber gewitzelt. Am Sonntag habe ich ihn wiedergetroffen. Diesmal stand er hinter mir. Beide sind wir Raucher und so haben wir uns, neben dem Wagen stehend, über den gestrigen Tag unterhalten.
Sein erster Satz:
"Was für ein Scheiss Tag gestern!"
"Hä, der war doch gut. Lief doch wie geschmiert."
"Was? Ich hatte gestern in 10 Stunden 80 €!"
Ich hatte aber das eineinhalbfache umgesetzt, was ich ihm aber nicht gesagt habe, um ihn nicht noch mehr zu frustrieren. Irgenwas hat er falsch gemacht der Kollege.
Aber so ganz endgültig werde ich unser Business nie verstehen. 80 € hatte ich allein in den letzten 3 Stunden umgesetzt.
Sonntag, 19. September 2010
Freitag, 17. September 2010
Ein Bär und viele Fragen
Der/die eine oder andere Leser/in dieses Blogs hat schon mal von M. gelesen, welche meine Partnerin ist. Bis jetzt hat sie sich ja geweigert, mal einen Beitrag hier beizusteuern, was ich schade fand. Jetzt endlich sind wir gemeinsam auf ein Thema gestoßen, bei dem sie Ehrgeiz entwickelt und über ein Thema recherchiert hat. Und mir freundlicherweise gestattet hat, ihre Ergebnisse hier zu veröffentlichen. Also, seid nett zu ihr. ;-)
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| So hängt der Bär im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses |
Die Führerin erklärte u. a., was man auch auf der Website des Abgeordnetenhauses findet:
„dass die Fahne mit dem Berliner Bären im Plenarsaal vom 16. Mai 1945 stammt. Zur ersten Sitzung des Magistrats, den die Sowjetische Administration zum 17. Mai 1945 autorisiert hatte, durfte der Berliner Bär wieder als Symbol erscheinen. Der Bär war stellvertretend für Groß-Berlin entmilitarisiert. Die fehlenden Krallen belegen die Abgabe aller kriegswichtigen Waffen, die fehlende Zunge deutet auf das Verbot von Propaganda und Kriegshetze hin. …(Vgl.), die fehlende Krone laut Führerin auf das Unterbleiben jeglicher Herrschaftsgelüste.
(In Wirklichkeit sieht das Wappen ja so aus.) Anm. Klaus
Die Fahne soll dann in der Stadtverordnetenversammlung von ganz Berlin, die ab November 1946 im Neuen Stadthaus (heute u.a. Standesamt Berlin-Mitte, Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte) tagte, aufgehängt gewesen sein.
Wie wir ja wissen, teilten sich im Zuge der ständig wachsenden politischen Spannungen zwischen Ost und West im Laufe des Jahres 1948 Magistrat und Stadtverordnetenversammlung. In den 3 Westsektoren fanden im Dezember 1948 Neuwahlen statt. Die neue Stadtverordnetenversammlung (ab 1950 mit Inkrafttreten der neuen Verfassung: Abgeordnetenhaus) konstituierte sich am 14. Januar 1949 im Schöneberger Rathaus. (Vgl. Landesarchiv Berlin.) Dorthin soll auch die Fahne mitgezogen sein. 1993 kam sie dann in die neue Tagungsstätte des Abgeordnetenhauses.
Spannende Geschichte und wir wollten mehr darüber erfahren. Zum Beispiel, wie war das denn 1948 / 49 als die Fahne in die Westsektoren mitgenommen wurde. Da muss es doch im Osten einen Aufschrei gegeben haben. Der Bär lag allen Stadtverordneten, egal welcher politischer Couleur, am Herzen. Im Zuge der Erarbeitung einer Berliner Verfassung wurde auch die Wappen- und Flaggenfrage auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung gesetzt. (Zum Beispiel: s. dort Seite 19ff und s.dort Seite 10)
Es lohnt sich, den Bericht des SED-Abgeordneten Maron aus der Sitzung vom 18. März 1948 (s. dort Seite 19ff) zu lesen, der beleuchtet, wie emotional das Thema war.
Allerdings, eine erste Literaturrecherche sowie Nachfragen in der Dokumentationsstelle im Abgeordnetenhaus und in der Stiftung Stadtmuseum führten erst mal ins Leere. So genau kann die Geschichte keiner von denen erzählen. Im Stadtmuseum verwies mich die freundliche Sammlungsleiterin Frau Dr. Weinland auf einen Heraldiker, der es wissen könnte und in der Bibliothek des Abgeordnetenhauses gibt es viele Bücher, die ich mir anschauen kann. Na, und dann wären da ja noch das Landesarchiv und die Berlin-Abteilung der Zentral-und Landesbibliothek. Mal sehen, ob ich in den nächsten Wochen fündig werde. Oder es gibt doch jemanden, der schon längst alles weiß?...
Donnerstag, 16. September 2010
Vierter und letzter Teil des Urlaubs in Berlin
Wir hatten einen sehr schönen und informativen Urlaub in Berlin. Ich habe einige Wissenslücken geschlossen und viel Neues gelernt. Z.B. über die Geschichte der jetzigen Karl-Marx-Allee oder über das Berliner Abgeordnetenhaus (Preußischer Landtag) und das Bankenquarré. Auch das Patentamt in der Gitschiner Straße und den Mauerpark habe ich endlich mal von innen gesehen. Ganz zu schweigen von einer Besichtigung des Flughafens Tempelhof, inklusive "Dachterasse" und "Katakomben".
Gestern allerdings ging mir zum erstenmal dieser Touristen-Hype richtig auf die Nerven. Die letzte Gelegenheit, um endlich mal bei einigermaßen guter Aussicht auf den Fernsehturm zu kommen. Ich war ja gewarnt, aber was ich dann vor Ort gesehen habe, hat mir doch jegliche Lust auf eine Aufzugsfahrt nach oben genommen.
Die wollen tatsächlich pro Person 10,50 € und man muss erst mal Schlange stehen, um dieses Geld abdrücken zu dürfen und anschließend noch mal warten (bei uns ca. 1 bis 1 1/2 Stunden), um dann den Platz im Fahrstuhl zu ergattern. Das Wartezeit-Ausrechen-System muss man erstmal durchschauen! In der Vorschau ist zu sehen, welche Kartennr. gerade bei der Ausgabe ist. Darüber der durchschnittliche Durchlauf der letzten halben Stunde pro 10 Minuten. Oder so ähnlich. Es soll da ja durchaus längere Wartezeiten geben. Dafür gibt es mittlerweile einen SMS-Benachrichtigungsservice.
Trotzdem, uns war das gestern dann irgendwie alles zu nervig und wir haben uns kurzerhand entschieden, nach nebenan zum Hotel Park-Inn zu wechseln. Dort geht man einfach zu den Aufzügen, drückt die Taste 37. Stock, geht noch mal zwei Stockwerke zu Fuß und gelangt zu einer nach Westen ausgerichteten Dachterasse. Nicht ohne 3 € zu bezahlen. Beim Fotografieren ist zwar fast immer dieser dusslige Fernsehturm im Weg, man hat aber trotzdem einen ganz netten Ausblick.
Am Samstag ist dann wieder Arbeit angesagt. Das darauffolgende WE macht mir aber schon wieder Bauchschmerzen. Vielleicht sollte ich es mal probieren?
Gestern allerdings ging mir zum erstenmal dieser Touristen-Hype richtig auf die Nerven. Die letzte Gelegenheit, um endlich mal bei einigermaßen guter Aussicht auf den Fernsehturm zu kommen. Ich war ja gewarnt, aber was ich dann vor Ort gesehen habe, hat mir doch jegliche Lust auf eine Aufzugsfahrt nach oben genommen.
Die wollen tatsächlich pro Person 10,50 € und man muss erst mal Schlange stehen, um dieses Geld abdrücken zu dürfen und anschließend noch mal warten (bei uns ca. 1 bis 1 1/2 Stunden), um dann den Platz im Fahrstuhl zu ergattern. Das Wartezeit-Ausrechen-System muss man erstmal durchschauen! In der Vorschau ist zu sehen, welche Kartennr. gerade bei der Ausgabe ist. Darüber der durchschnittliche Durchlauf der letzten halben Stunde pro 10 Minuten. Oder so ähnlich. Es soll da ja durchaus längere Wartezeiten geben. Dafür gibt es mittlerweile einen SMS-Benachrichtigungsservice.
Trotzdem, uns war das gestern dann irgendwie alles zu nervig und wir haben uns kurzerhand entschieden, nach nebenan zum Hotel Park-Inn zu wechseln. Dort geht man einfach zu den Aufzügen, drückt die Taste 37. Stock, geht noch mal zwei Stockwerke zu Fuß und gelangt zu einer nach Westen ausgerichteten Dachterasse. Nicht ohne 3 € zu bezahlen. Beim Fotografieren ist zwar fast immer dieser dusslige Fernsehturm im Weg, man hat aber trotzdem einen ganz netten Ausblick.
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Am Samstag ist dann wieder Arbeit angesagt. Das darauffolgende WE macht mir aber schon wieder Bauchschmerzen. Vielleicht sollte ich es mal probieren?
Dienstag, 14. September 2010
Kunst oder was?
Durch Zufall entdeckt. Diese äh, Installation unter der S-Bahnbrücke Bhf Nöldnerplatz.
Auch Nadia und Kosta vom Café um die Ecke konnten mir da nicht weiterhelfen. Diese zwei netten Kreuzberger/innen haben vor 8 Wochen dort an der Ecke Türrschmidtstraße und Kaskelstraße ein Café eröffnet. Der Kaffee war lecker und das Gespräch interessant.Mutig von den beiden. Sie hätten aber einen sehr erfolgreichen Start gehabt und seien guter Dinge. Der Kiez in der Viktoriastadt scheint sich zu mausern. Vor kurzem hat mich ein Fahrgast gefragt, wo man denn in Berlin noch hinziehen könnte. Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain seien ja schon tot. Ich wusste auch keine vernünftige Antwort. Vielleicht doch Lichtenberg? Bis jetzt hatte diese Ecke bei mir einen schlechten Ruf und roch nach Nazi Pack.
Café Nadia + Kosta
10317 Berlin
Türrschmidtstraße 31
Laut Google-Maps ist das hier
Auflösung Bilderrätsel (18)
Alle Teilnehmer hatten recht. Ich fasse das jetzt mal zusammen.
Diese VFW-Fokker 614 war von 1977-1998 im Besitz der Flugbereitschaft des Bundesministerium der Verteidigung. Flugäste waren unter anderem die Kanzler Schmidt, Kohl und gerade auch noch Schröder.
Anschließend wurde sie zusammen mit zwei anderen Maschinen dieses Typs an die dänische Fluglinie MUK-Air verkauft.
Bis sie dann auf Umwegen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof eingelagert wurde.
Weitere Bilder zur N614GB
Diese VFW-Fokker 614 war von 1977-1998 im Besitz der Flugbereitschaft des Bundesministerium der Verteidigung. Flugäste waren unter anderem die Kanzler Schmidt, Kohl und gerade auch noch Schröder.
Anschließend wurde sie zusammen mit zwei anderen Maschinen dieses Typs an die dänische Fluglinie MUK-Air verkauft.
Bis sie dann auf Umwegen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof eingelagert wurde.
...und eine weitere (G14) befand sich seit 2003 im EADS-Werk Lemwerder bei Bremen. Sie sollte von der Universität Oldenburg als Kabinensimulator für schwingungstechnische Versuche modifiziert werden. Aus finanziellen Gründen scheiterte dieses Projekt im Februar 2008. Das Deutsche Technikmuseum Berlin bemühte sich seit 2005 um diese Maschine. Im Februar 2008 konnte das Flugzeug nach Berlin überführt werden. Dort ist die Maschine vorläufig am ehem. Flughafen Tempelhof eingelagert.Quelle: Wikipedia.
Weitere Bilder zur N614GB
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Auflösung
Montag, 13. September 2010
Bilderrätsel (18)
Was hat es mit diesem Flugzeug auf sich?
1) Wo steht es? (Das ist relativ einfach zu beantworten)
2) Wer war der/die Besitzer/in dieses Flugzeuges?
3) Wem gehört es jetzt?
Die Antworten lassen sich ergoogeln. Bedarf aber einer intensiven Googleei.
Teil drei des Urlaubs in Berlin
Obwohl wir naturgemäß ja eher Konkurrenten sind, hier möchte ich mal einen Fahrradkurier vorstellen, der es zu einer gewissen lokalen Größe geschafft hat. Joe Hatchiban alias Bearpit-Karaoke. Mit richtigem Namen Gareth Lennon.
Auf meiner Urlaubswunschbesichtigungsliste stand auch der Mauerpark und das inzwischen kultige Karaoke. Wir hatten optimales Wetter erwischt und die Stimmung war super, super.
Leider hat die Speicherkarte meiner Kamera schon nach 4 Videos schlappgemacht. Und die sind auch nicht unbedingt umwerfend. Trotzdem.
Bearpit-Karaoke
Und sein eigener Kanal auf You-Tube.
Auf meiner Urlaubswunschbesichtigungsliste stand auch der Mauerpark und das inzwischen kultige Karaoke. Wir hatten optimales Wetter erwischt und die Stimmung war super, super.
Leider hat die Speicherkarte meiner Kamera schon nach 4 Videos schlappgemacht. Und die sind auch nicht unbedingt umwerfend. Trotzdem.
Bearpit-Karaoke
Und sein eigener Kanal auf You-Tube.
Sonntag, 12. September 2010
Freitag, 10. September 2010
Schwarzlicht Minigolf
Ging zwar schon durch alle möglichen Berlin-Blogs, aber da ich nun selber da war, hier meine Fotos dazu.
Macht echt Spaß!
Und noch zwei Tipps:
1) Lieber unter der Woche spielen gehen, am WE dürfte es da unangenehm voll sein.
2) Die Bahn 11 ist nur mit dem "langsamen" Ball zu schaffen! ;-)
ISA MITZ
Görlitzer Park,
Görlitzer Str. 1, Haus 1 (neben dem Café Edelweiss),
Berlin Kreuzberg
www.indoorminigolf-berlin.de
Schwarzlichtkunst by:
http://sinneswandeln.de
Macht echt Spaß!
Und noch zwei Tipps:
1) Lieber unter der Woche spielen gehen, am WE dürfte es da unangenehm voll sein.
2) Die Bahn 11 ist nur mit dem "langsamen" Ball zu schaffen! ;-)
ISA MITZ
Görlitzer Park,
Görlitzer Str. 1, Haus 1 (neben dem Café Edelweiss),
Berlin Kreuzberg
www.indoorminigolf-berlin.de
Schwarzlichtkunst by:
http://sinneswandeln.de
Donnerstag, 9. September 2010
"Denkmal"-Tag
Da der "Tag des offenen Denkmals" in meine Urlaubszeit fällt, dachte ich mir, schaust'e mal die Liste durch. Und diese Führung will ich unbedingt mitmachen.
Teil 2 des Urlaubs in Berlin
Eigentlich bin ich eher so ein bisschen ein Museumsmuffel, aber das Neue Museum in Berlin auf der Museumsinsel wollte ich schon immer mal sehen. Weniger wegen der Exponate als wegen des Museums als solchem.
Halbstündige Diskussionen des intellektuellen Bildungsbürgertums über ein paar zusammengesetzte Tonscherben aus der Antike sind mir, vorsichtig ausgedrückt, doch eher ziemlich schnuppe. Aber von der Architektur und Gestaltung dieses tollen Bauwerks hatte ich schon viel Schwärmerisches gehört. In der Presse und auch von vielen Fahrgästen. Gestern war es also soweit:
Schon beeindruckend.
Ach so, nicht dass jetzt jemand denkt, ich würde die Nofretete als eine zusammengesetzte Tonscherbe bezeichnen wollen.
Halbstündige Diskussionen des intellektuellen Bildungsbürgertums über ein paar zusammengesetzte Tonscherben aus der Antike sind mir, vorsichtig ausgedrückt, doch eher ziemlich schnuppe. Aber von der Architektur und Gestaltung dieses tollen Bauwerks hatte ich schon viel Schwärmerisches gehört. In der Presse und auch von vielen Fahrgästen. Gestern war es also soweit:
Schon beeindruckend.
Ach so, nicht dass jetzt jemand denkt, ich würde die Nofretete als eine zusammengesetzte Tonscherbe bezeichnen wollen.
Mittwoch, 8. September 2010
Umsetzung abgeschlossen
Das Video ist nicht wirklich aufregend, ich stelle es trotzdem mal ein.
Während des Verladens hat mich ein asiatisch aussehender Mensch angesprochen, ob ich wisse, was hier vor sich gehe. Ich habe es ihm erklärt und er war sichtlich erleichtert. Er sei mit einer chinesischen Gruppe unterwegs und die seien äusserst empört. Das könne man doch nicht tun, ihre Idole einfach so... Na ja, konnte ich gerade noch klären, bevor es diplomatische Verwicklungen gibt.
Und hier stehen sie nun, auf ihrem neuen (vorübergehenden) Platz. Und Engels hat immer noch seine Kapuze auf. Aber Marx hat freie Sicht. Und worauf muss er schauen? Auf diese nervige und von "High Fidelity" abgekupferte Versicherungswerbung. Dort am Info-Tower für das Humboldt-Forum.
ERGO VerUNsicherung
Hochgeladen von Ergo_Verunsicherung. - Nachrichtenvideos top aktuell.
Link via
Während des Verladens hat mich ein asiatisch aussehender Mensch angesprochen, ob ich wisse, was hier vor sich gehe. Ich habe es ihm erklärt und er war sichtlich erleichtert. Er sei mit einer chinesischen Gruppe unterwegs und die seien äusserst empört. Das könne man doch nicht tun, ihre Idole einfach so... Na ja, konnte ich gerade noch klären, bevor es diplomatische Verwicklungen gibt.
Und hier stehen sie nun, auf ihrem neuen (vorübergehenden) Platz. Und Engels hat immer noch seine Kapuze auf. Aber Marx hat freie Sicht. Und worauf muss er schauen? Auf diese nervige und von "High Fidelity" abgekupferte Versicherungswerbung. Dort am Info-Tower für das Humboldt-Forum.
ERGO VerUNsicherung
Hochgeladen von Ergo_Verunsicherung. - Nachrichtenvideos top aktuell.
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Fernsehturm mit Dornenkrone
Mit dem Berliner Fernsehturm kann man schon nette Spielerchen machen.
Oben war ich immer noch nicht. Kommt aber nächste Woche dran.
Yellow Cabs
Die ARD-Korrespondentinnen Lena Bodewein und Anja Bröker berichten in ihrem Videoblog "New York, New York" jede Woche aus der berühmtesten Metropole der Welt.
Diesmal sind die "Yellow Cabs" dran. Inklusive eines Intervies mit dem ältesten Taxifahrer New Yorks (91).
Mit freundlicher Genehmigung von
ARD German TV & Radio Network
Diesmal sind die "Yellow Cabs" dran. Inklusive eines Intervies mit dem ältesten Taxifahrer New Yorks (91).
Mit freundlicher Genehmigung von
ARD German TV & Radio Network
Dienstag, 7. September 2010
Teil 1 des Urlaubs in Berlin
Den Friedrich haben sie jetzt umgesetzt. Das ganze sieht aber eher wie eine Hinrichtung aus.
Noch kurz Schuhe putzen...
... und da er jetzt gen Westen schaut, noch schnell die Augen verhüllt. Damit er das Elend nicht sehen muss.
Ganz einsam sitzt er jetzt da, der Kalle
Eine neue Verehrerin hat er sich allerdings schon angelacht.
Und er war natürlich auch da.
Urlaub in Berlin
Wieviele Fahrgäste ich schon zum Mauerpark gefahren habe - ich weiß es nicht genau. Drin war ich noch nie. Vor allem die Karaoke-Veranstaltung soll Klasse sein.
Wie oft ich schon Menschen zum Neuen Museum gebracht habe, lässt sich nicht zählen. Drin war ich noch nicht.
Wie oft habe ich Touristen zur Panoramastraße gebracht und ihnen erklärt, wo der Eingang zum Fahrstuhl zum Fernsehturm ist. Oben war ich noch nie.
Diese Liste ließe sich fortsetzen. Aber ein paar dieser Lücken werde ich nun schließen. Zwei Wochen Urlaub werde ich (wir) machen und ich (wir) werden einige dieser Stätten aufsuchen, die ich nur von aussen kenne. Andere Menschen kommen von weit her, um die Berliner Sehenswürdigkeiten zu genießen und ich als Taxifahrer, der seit 25 Jahren in Berlin lebt, kennt all die Dinge nur vom Vorbeifahren?
Wie wäre es mal mit einem Kiezspaziergang mit Frau Junge-Reyer? Der wollte ich schon immer mal ein paar Worte sagen.
Oder mit dem Fotografieren der Umsetzung von Marx und Engels?
Auf jeden Fall ist das Neue Museum endlich fällig.
Auch am Tag des Denkmals werde ich so das eine oder andere Neue (Alte) besichtigen.
Und eine Partie Minigolf steht auch auf der Liste.
Der Zettel ist voll.
Wie oft ich schon Menschen zum Neuen Museum gebracht habe, lässt sich nicht zählen. Drin war ich noch nicht.
Wie oft habe ich Touristen zur Panoramastraße gebracht und ihnen erklärt, wo der Eingang zum Fahrstuhl zum Fernsehturm ist. Oben war ich noch nie.
Diese Liste ließe sich fortsetzen. Aber ein paar dieser Lücken werde ich nun schließen. Zwei Wochen Urlaub werde ich (wir) machen und ich (wir) werden einige dieser Stätten aufsuchen, die ich nur von aussen kenne. Andere Menschen kommen von weit her, um die Berliner Sehenswürdigkeiten zu genießen und ich als Taxifahrer, der seit 25 Jahren in Berlin lebt, kennt all die Dinge nur vom Vorbeifahren?
Wie wäre es mal mit einem Kiezspaziergang mit Frau Junge-Reyer? Der wollte ich schon immer mal ein paar Worte sagen.
Oder mit dem Fotografieren der Umsetzung von Marx und Engels?
Auf jeden Fall ist das Neue Museum endlich fällig.
Auch am Tag des Denkmals werde ich so das eine oder andere Neue (Alte) besichtigen.
Und eine Partie Minigolf steht auch auf der Liste.
Der Zettel ist voll.
Montag, 6. September 2010
Wir sloten zum GAT
Der Herr, der um 13:00 Uhr am Pariser Platz einstieg, sah irgendwie aus wie eine etwas zersauste Ausführung von Jörg Kachelmann. Kleiner Alu-Koffer in den Kofferraum und ab geht's.
"Nach Schönefeld."
"Billiger oder schneller?"
"Auf jeden Fall auf dem schnellsten Weg. Ich habe es sehr eilig."
Passt.
"Ich bin Pilot und habe um 13:30 Uhr einen Slot."
Bis dahin hatte ich keine Ahnung was ein Slot ist, schien aber was Wichtiges zu sein.
Ein paar Straßenzüge weiter meinte er:
"Ich muss aber zum GAT vom Flughafen."
Schluck... eine halbe Stunde gibt er mir und wie war das noch gleich mit dem GAT Schönefeld? Da war doch was. Hatten die da nicht die Zufahrt verlegt?
Schwitz..."Kennen Sie denn die zuständige Abfahrt für die Autobahn?" fragte ich.
Er sah aus, als wollte er mir gleich aus dem Auto springen. "Sie kennen das GAT nicht?"
"Da hat sich, glaube ich, in letzter Zeit was geändert."
Ruhe im Auto. Dann fiel es mir ein. Ich hatte vor kurzem doch eine dieser BBI-Baustellentouren mitgemacht und da ging es über die A113 zu einer Abfahrt "BBI-Infotower". Stand da nicht auch ein Schild zum GAT? Ist mir gerade noch eingefallen. Und als wir vor Ort waren, gab es auch an der Abfahrt Flughafen einen Hinweis "GAT geradeaus". Wäre also auch ohne mein Erinnerungsvermögen kein Problem gewesen.
Aber warum kommen denn diese Menschen immer auf den allerletzten Drücker? Als wir fünf vor halb ankamen wurde er schon von zwei Herren in Uniform erwartet, die sofort seinen Koffer hinten rausholten, während er die 38,80 € Rechnung mit einem 50 €uro-Schein beglich und sofort und grußlos das Auto verließ.
"Nach Schönefeld."
"Billiger oder schneller?"
"Auf jeden Fall auf dem schnellsten Weg. Ich habe es sehr eilig."
Passt.
"Ich bin Pilot und habe um 13:30 Uhr einen Slot."
Bis dahin hatte ich keine Ahnung was ein Slot ist, schien aber was Wichtiges zu sein.
Ein paar Straßenzüge weiter meinte er:
"Ich muss aber zum GAT vom Flughafen."
Schluck... eine halbe Stunde gibt er mir und wie war das noch gleich mit dem GAT Schönefeld? Da war doch was. Hatten die da nicht die Zufahrt verlegt?
Schwitz..."Kennen Sie denn die zuständige Abfahrt für die Autobahn?" fragte ich.
Er sah aus, als wollte er mir gleich aus dem Auto springen. "Sie kennen das GAT nicht?"
"Da hat sich, glaube ich, in letzter Zeit was geändert."
Ruhe im Auto. Dann fiel es mir ein. Ich hatte vor kurzem doch eine dieser BBI-Baustellentouren mitgemacht und da ging es über die A113 zu einer Abfahrt "BBI-Infotower". Stand da nicht auch ein Schild zum GAT? Ist mir gerade noch eingefallen. Und als wir vor Ort waren, gab es auch an der Abfahrt Flughafen einen Hinweis "GAT geradeaus". Wäre also auch ohne mein Erinnerungsvermögen kein Problem gewesen.
Aber warum kommen denn diese Menschen immer auf den allerletzten Drücker? Als wir fünf vor halb ankamen wurde er schon von zwei Herren in Uniform erwartet, die sofort seinen Koffer hinten rausholten, während er die 38,80 € Rechnung mit einem 50 €uro-Schein beglich und sofort und grußlos das Auto verließ.
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Senat boykotiert IFA
Wer, um Gotteswillen kommt denn auf die Idee, am Eröffnungstag der IFA die Straße des 17. Juni für eine Laufveranstaltung zu sperren und zwar weiträumig. Wie mir Kollegen berichteten, gab es fast kein Durchkommen zum Messegelände. Z. B. erzählte mir eine Kollegin, sie hätte vom Potsdamer Platz bis Kant bzw. Neue Kantstraße eine Stunde gebraucht. Die Fahrgäste, die ich am Samstag und Sonntag früh zum Messegelände brachte, hatten keine besonders gute Meinung zum Berliner Organisationstalent. Die mussten am Freitag zum Messeende ein- bis eineinhalb Stunden auf ein Taxi warten.
Tickt ihr eigentlich noch richtig?
Tickt ihr eigentlich noch richtig?
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Sonntag, 5. September 2010
Ein erfrischendes Bad
Zu dieser Polizei-Meldung passen die folgenden Bilder:
Ganz schön was los am alten Grenzübergang Oberbaumbrücke, zumindest früh morgens.
Apropos, war eigentlich die Gemüseschlacht schon?
Samstag, 4. September 2010
Nachtleben macht sich wieder
200 Meter nach Arbeitsbeginn hatte ich die ersten beiden im Auto. Zur Invalidenstraße, gegenüber vom Naturkundemuseum. Okay, ganz netter Beginn der Schicht. Über die Friedrichstraße zurück zum Nachtleben. Höhe Friedrichstadtpalast fallen zwei neue Kunden in's Auto: "Zum Oranienplatz, bitte." Passt. Ein paar Meter weiter in der Oranienstraße: "Zur Ecke Prenzlauer Allee, Ostseestraße. Ich habe endlich Feierabend." Dann noch eine Kurzstrecke in der Prenzlauer Allee zum Alex.
Nach einer Stunde arbeiten 42 € in der Kasse. Manchmal passt's.
Nach einer Stunde arbeiten 42 € in der Kasse. Manchmal passt's.
Donnerstag, 2. September 2010
Verdi schießt Eigentor
Diese Überschrift habe ich geklaut, nämlich von Taxi-Heute.
Und Taxi-Heute liefert auch das ganze Flugblatt als PDF.
Torsten hatte also völlig recht.
Und ich wohl auch, mit meiner Vermutung, dass es hier nur darum ging, neue Mitglieder zu werben. Und irgendwo hatte ich auch was von Abgehobenheit geschrieben. So, liebe Gewerkschaft verliert ihr aber eher Mitglieder.Und das lasse ich erstmal so stehen.
Irgendwie peinlich, das Ganze.
Ich schicke den Taxi-Heute Artikel jetzt noch an den "Landesbezirksfachbereichsleite r Verkehr".
Weitere Artikel zum Thema:
Verdi verteilt Flugblätter
Verdi verteilt Flugbätter (2)
...dass Fahrten ohne Taxameter den Versicherungsschutz der Fahrgäste im Falle eines Unfalls beeinträchtigen würden, ist schlicht und einfach falsch.Der ganze Artikel.
Und Taxi-Heute liefert auch das ganze Flugblatt als PDF.
Torsten hatte also völlig recht.
Und ich wohl auch, mit meiner Vermutung, dass es hier nur darum ging, neue Mitglieder zu werben. Und irgendwo hatte ich auch was von Abgehobenheit geschrieben. So, liebe Gewerkschaft verliert ihr aber eher Mitglieder.Und das lasse ich erstmal so stehen.
Irgendwie peinlich, das Ganze.
Ich schicke den Taxi-Heute Artikel jetzt noch an den "Landesbezirksfachbereichsleite
Weitere Artikel zum Thema:
Verdi verteilt Flugblätter
Verdi verteilt Flugbätter (2)
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Taxi
Urheberrechtsverletzung?
Mal theoretisch angenommen, ein (prominentes) Video-Portal stellt Videos auf You-Tube ein und deaktiviert aber die Einbettungsfunktion.
Weiter angenommen, ich schaffe es, dieses Video herunterzuladen, auf meinen eigenen Account wieder hochzuladen und anschließend in mein Blog einzubetten, begehe ich da eine Urheberrechtsverletzung?
Also rein theoretisch natürlich?
Weiter angenommen, ich schaffe es, dieses Video herunterzuladen, auf meinen eigenen Account wieder hochzuladen und anschließend in mein Blog einzubetten, begehe ich da eine Urheberrechtsverletzung?
Also rein theoretisch natürlich?
Mittwoch, 1. September 2010
Taxi Gourmet
Was es nicht alles gibt.
Die Amerikanerin Layne Mosler führt ein Blog (engl.), in dem sie Taxifahrer weltweit nach ihrem Lieblingsrestaurant befragt und sich von ihnen dorthin fahren lässt. Jetzt war sie in Berlin unterwegs.
Spiegel-Online hat sie begleitet und daraus einen Artikel, eine Fotostrecke und ein Video gemacht.
Da sie an einer meiner Stammhalten eingestiegen ist, hätte es ja auch mich erwischen können. Der Kollege fährt sie nur in die Reichenberger Str. in Kreuzberg, aber ich werde jetzt mal die Restaurant-Liste von Frohnau studieren. Die Englisch-Kenntnisse des türkischen Kollegen waren wohl sehr unbefriedigend. Wer weiß, vielleicht wiederholt sie diese Aktion nochmal.
Und es gibt Teil 2. Aha, sie fährt selbst Taxi in New York.
Die Amerikanerin Layne Mosler führt ein Blog (engl.), in dem sie Taxifahrer weltweit nach ihrem Lieblingsrestaurant befragt und sich von ihnen dorthin fahren lässt. Jetzt war sie in Berlin unterwegs.
Spiegel-Online hat sie begleitet und daraus einen Artikel, eine Fotostrecke und ein Video gemacht.
Da sie an einer meiner Stammhalten eingestiegen ist, hätte es ja auch mich erwischen können. Der Kollege fährt sie nur in die Reichenberger Str. in Kreuzberg, aber ich werde jetzt mal die Restaurant-Liste von Frohnau studieren. Die Englisch-Kenntnisse des türkischen Kollegen waren wohl sehr unbefriedigend. Wer weiß, vielleicht wiederholt sie diese Aktion nochmal.
Und dann habe ich noch den You-Tube Account von taxigourmet gefunden.
Hier ein Video auf ihrem Kanal während einer Taxifahrt entlang der East-Side-Gallery mit einer Kollegin.
Das ist der Trailer zu ihrer Serie:
Hier ein Video auf ihrem Kanal während einer Taxifahrt entlang der East-Side-Gallery mit einer Kollegin.
Und es gibt Teil 2. Aha, sie fährt selbst Taxi in New York.
Dienstag, 31. August 2010
Einfache Weltbilder
Da standen drei junge Damen mit super kurzen Miniröcken und tief dekolletiert am Ostbahnhof, direkt an der Halte, stark alkoholisiert. Sie schienen über irgendetwas unschlüssig zu sein, aber die mit dem tiefsten Dekolté begab sich dann zum vordersten Wagen, lehnte sich an der Beifahrerseite tief in's Wageninnere und sprach kurz mit dem Fahrer. Anscheinend negativ beschieden, wandte sie sich mir zu. Bei solchen Vorgängen bin ich immer gespannt, um was es da geht.
Also, ich öffnete die Seitenscheibe und auch bei mir beugte sie sich tiieef in's Wageninnere und fragte, was ich denn für eine Fahrt zum A&O Hostel in der Köpenicker Straße verlangen würde. "Na, genau soviel wie auf dem Taxameter steht." entgegnete ich. Ja, und wieviel das wäre? So etwa 6 €uro. Ob ich denn das auch für 5 €uro machen würde und ließ den durchaus gut ausgebildeten Vorbau wackeln. Ich habe das natürlich abgelehnt. Und es machte mich ziemlich sauer. Die waren zu dritt, das wären dann etwas mehr als 30 Cent pro Person Ersparnis. Was schon alleine der Alkohol gekostet haben mag, den sie konsumiert hatten? Und jetzt diskutieren die über einen Euro? Ich war so stinkig, dass ich sogar "vergessen" habe, sie auf den Berliner Kurzstrecken-Tarif hinzuweisen, bei dem sie die Strecke sogar für 4 €uro gekriegt hätten.
Meinen denn manche Frauen ernsthaft, mit diesem bisschen Fett- und Bindegewebe einen Taxifahrer beeindrucken zu können?
Ach so, beim Wagen vor mir hatte sie wohl doppeltes Pech. Das war eine Fahrerin.
(Um irgendwelchen Missverständissen vorzubeugen: Das ist kein sexistischer Beitrag meinerseits, sondern genau das Gegenteil. Ich habe eine ziemliche Aversion gegen Frauen, deren Weltbild aus mit-ein-bisschen-Titten-wackeln-geht-alles besteht.)
Link zum Bild.
Also, ich öffnete die Seitenscheibe und auch bei mir beugte sie sich tiieef in's Wageninnere und fragte, was ich denn für eine Fahrt zum A&O Hostel in der Köpenicker Straße verlangen würde. "Na, genau soviel wie auf dem Taxameter steht." entgegnete ich. Ja, und wieviel das wäre? So etwa 6 €uro. Ob ich denn das auch für 5 €uro machen würde und ließ den durchaus gut ausgebildeten Vorbau wackeln. Ich habe das natürlich abgelehnt. Und es machte mich ziemlich sauer. Die waren zu dritt, das wären dann etwas mehr als 30 Cent pro Person Ersparnis. Was schon alleine der Alkohol gekostet haben mag, den sie konsumiert hatten? Und jetzt diskutieren die über einen Euro? Ich war so stinkig, dass ich sogar "vergessen" habe, sie auf den Berliner Kurzstrecken-Tarif hinzuweisen, bei dem sie die Strecke sogar für 4 €uro gekriegt hätten.
Meinen denn manche Frauen ernsthaft, mit diesem bisschen Fett- und Bindegewebe einen Taxifahrer beeindrucken zu können?
Ach so, beim Wagen vor mir hatte sie wohl doppeltes Pech. Das war eine Fahrerin.
(Um irgendwelchen Missverständissen vorzubeugen: Das ist kein sexistischer Beitrag meinerseits, sondern genau das Gegenteil. Ich habe eine ziemliche Aversion gegen Frauen, deren Weltbild aus mit-ein-bisschen-Titten-wackeln-geht-alles besteht.)
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Freitag, 27. August 2010
Verdi verteilt Flugblätter (2)
Meine Gewerkschft hat mir geantwortet:
Berlin, 25. August 2010
Nr. 108
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb-verdi.de
P R E S S E I N F O R M A T I O N
Legal Taxi fahren – für Mindestlöhne im Berliner Taxigewerbe ver.di-Aktion am 26. August 2010 vor dem Berliner Hauptbahnhof
„Legal Taxi fahren – fair Taxi fahren sowie für Mindestlöhne im Berliner Taxigewerbe“ ist das Motto einer Aktion, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am 26. August 2010 am Berliner Hauptbahnhof durchführt. Mit Flugblättern sollen Taxifahrer und Fahrgäste über die gravierenden Nachteile so genannter „Schwarztouren“ aufgeklärt werden. Daneben macht sich die Gewerkschaft für die Einführung von Mindestlöhnen im Taxigewerbe stark.
Die Aktion findet am Donnerstag, dem 26. August 2010 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr am Berliner Hauptbahnhof, Washington Platz am Taxinachrückeplatz statt.
ver.di fordert Taxifahrer und Taxifahrerinnen auf, Schwarztouren zu unterlassen. Bei diesen Touren wird das Taxameter nicht eingeschaltet und es wird ein Fahrpreis vereinbart, der unterhalb des offiziellen liegt. „Was als wechselseitiger Deal beginnt, kann für die Beteiligten teuer werden. Die meisten Fahrgäste, die so handeln, wissen nicht, dass sie im Falle eines Unfalles nicht versichert sind“, sagt Jens Gröger, ver.di-Fachbereichsleiter Verkehr. Außerdem verursache Schwarzarbeit immense Schäden. Firmen, die Schwarzarbeiter und Schwarzarbeiterinnen beschäftigen, zahlen keine Lohnsteuer und Sozialabgaben und ergaunern sich so einen Wettbewerbsvorteil. „Wir wollen Fahrgäste wachrütteln und auffordern, die illegalen Schwarztouren abzulehnen“, so Jens Gröger. Die Schwarzarbeit im Taxigewerbe drückt die Löhne der angestellten Fahrer und Fahrerinnen, die sich ohnehin im Niedriglohnbereich befinden.
Daraufhin nochmal icke:
Hallo Jens,
erstmal vielen herzlichen Dank für Deine Antwort!
Ich persönlich glaube aber, dass ein Verteilen dieser Informationen nur an Taxifahrer weit am Ziel vorbei geht. Nach meinen persönlichen Erfahrungen sind es in erster Linie die Fahrgäste, von denen diese unseriösen Festpreisangebote ausgehen. Aber natürlich gibt es zu meinem Leidwesen auch sehr viele Kollegen, die darauf eingehen, um mehr "Netto vom Brutto" zu erhalten. Diese Klientel erreicht man aber nicht, in dem man einmal im Jahr tagsüber am Hauptbahnhof Flugblätter verteilt! Diese Informationen über Nicht-Versicherung und unsolidarischem Gebaren müssten auch an die Fahrgäste gehen - unbedingt.
Und hier noch etwas, was ich selbst schon zu diesem Thema geschrieben habe. In der 2.Geschichte.
http://cab-log.blogspot.com/ 2009/12/zwei-kurzgeschichten. html
Vielen Dank nochmal.
Mfg
Klaus
Noch eine persönliche Stellungnahme meinerseits:
„Wir wollen Fahrgäste wachrütteln und auffordern, die illegalen Schwarztouren abzulehnen“, so Jens Gröger (Zitat aus der obigen Presseinformation)
Und warum werden dann die Flugblätter nur an die Fahrer verteilt?
Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass eine Organisation, die sich für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzt, unbedingt notwendig ist. Ich bin nur nicht ganz sicher, in wieweit sich diese Organisation inzwischen durch Bürokratie und Selbsterhaltungsmechanismen soweit von der "Basis" entfernt hat, dass sie gar nicht mehr weiß, was diese eigentlich wirklich will.
Für mich ist z.B. die Gewerkschaftspolitik beim Thema Sonntagsarbeit zum Reizthema geworden.
Unabhängig vom vielleicht noch folgenden Pressespiegel der Gewerkschaft, die Berliner Zeitung hat gestern am ausführlichsten darüber berichtet.
Hallo Klaus,
hier erst einmal der Text unserer Presseerklärung von Vorgestern zur Aktion. Sollte sich die Presse zur Aktion in unserem Pressespiegel wiederfinden sende ich dir diesen auch gleich durch. Den Pressespiegel erhalten wir immer so gegen Mittag.
Gestern haben wir die Informationen erst einmal nur an die Taxifahrer verteilt, weil wir im Wartebereich am Hauptbahnhof standen. Hier steigt niemand zu. Wären wir ein paar Menschen mehr in dir Arbeitsgruppe Taxi, könnte man sich aufteilen.
Ob die Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsgruppe auch bereit wären am Ostbahnhof zu informieren würden kann ich so nicht beantworten. Das besprichst du am besten mit der Gruppe selbst. Sie trifft sich wieder am 21.9.2010 um 18:00 im ver.di Gebäude in der Köpenicker Straße 30, im Raum 1:12. Ich weis, dass sich die Kolleginnen und Kollegen über Verstärkung freuen würden.
Gruß Jens Gröger
Text der Presseinformation:
Nr. 108
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb-verdi.de
P R E S S E I N F O R M A T I O N
Legal Taxi fahren – für Mindestlöhne im Berliner Taxigewerbe ver.di-Aktion am 26. August 2010 vor dem Berliner Hauptbahnhof
„Legal Taxi fahren – fair Taxi fahren sowie für Mindestlöhne im Berliner Taxigewerbe“ ist das Motto einer Aktion, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am 26. August 2010 am Berliner Hauptbahnhof durchführt. Mit Flugblättern sollen Taxifahrer und Fahrgäste über die gravierenden Nachteile so genannter „Schwarztouren“ aufgeklärt werden. Daneben macht sich die Gewerkschaft für die Einführung von Mindestlöhnen im Taxigewerbe stark.
Die Aktion findet am Donnerstag, dem 26. August 2010 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr am Berliner Hauptbahnhof, Washington Platz am Taxinachrückeplatz statt.
ver.di fordert Taxifahrer und Taxifahrerinnen auf, Schwarztouren zu unterlassen. Bei diesen Touren wird das Taxameter nicht eingeschaltet und es wird ein Fahrpreis vereinbart, der unterhalb des offiziellen liegt. „Was als wechselseitiger Deal beginnt, kann für die Beteiligten teuer werden. Die meisten Fahrgäste, die so handeln, wissen nicht, dass sie im Falle eines Unfalles nicht versichert sind“, sagt Jens Gröger, ver.di-Fachbereichsleiter Verkehr. Außerdem verursache Schwarzarbeit immense Schäden. Firmen, die Schwarzarbeiter und Schwarzarbeiterinnen beschäftigen, zahlen keine Lohnsteuer und Sozialabgaben und ergaunern sich so einen Wettbewerbsvorteil. „Wir wollen Fahrgäste wachrütteln und auffordern, die illegalen Schwarztouren abzulehnen“, so Jens Gröger. Die Schwarzarbeit im Taxigewerbe drückt die Löhne der angestellten Fahrer und Fahrerinnen, die sich ohnehin im Niedriglohnbereich befinden.
Daraufhin nochmal icke:
Hallo Jens,
erstmal vielen herzlichen Dank für Deine Antwort!
Ich persönlich glaube aber, dass ein Verteilen dieser Informationen nur an Taxifahrer weit am Ziel vorbei geht. Nach meinen persönlichen Erfahrungen sind es in erster Linie die Fahrgäste, von denen diese unseriösen Festpreisangebote ausgehen. Aber natürlich gibt es zu meinem Leidwesen auch sehr viele Kollegen, die darauf eingehen, um mehr "Netto vom Brutto" zu erhalten. Diese Klientel erreicht man aber nicht, in dem man einmal im Jahr tagsüber am Hauptbahnhof Flugblätter verteilt! Diese Informationen über Nicht-Versicherung und unsolidarischem Gebaren müssten auch an die Fahrgäste gehen - unbedingt.
Und hier noch etwas, was ich selbst schon zu diesem Thema geschrieben habe. In der 2.Geschichte.
http://cab-log.blogspot.com/
Vielen Dank nochmal.
Mfg
Klaus
Noch eine persönliche Stellungnahme meinerseits:
„Wir wollen Fahrgäste wachrütteln und auffordern, die illegalen Schwarztouren abzulehnen“, so Jens Gröger (Zitat aus der obigen Presseinformation)
Und warum werden dann die Flugblätter nur an die Fahrer verteilt?
Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass eine Organisation, die sich für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzt, unbedingt notwendig ist. Ich bin nur nicht ganz sicher, in wieweit sich diese Organisation inzwischen durch Bürokratie und Selbsterhaltungsmechanismen soweit von der "Basis" entfernt hat, dass sie gar nicht mehr weiß, was diese eigentlich wirklich will.
Für mich ist z.B. die Gewerkschaftspolitik beim Thema Sonntagsarbeit zum Reizthema geworden.
Unabhängig vom vielleicht noch folgenden Pressespiegel der Gewerkschaft, die Berliner Zeitung hat gestern am ausführlichsten darüber berichtet.
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Donnerstag, 26. August 2010
Verdi verteilt Flugblätter
Meine Gewerkschaft verteilt am Hauptbahnhof Flugblätter gegen Schwarzfahrten.
Da mir das etwas zu wenig Information ist, habe ich meiner Gewerkschaft eine Mail geschrieben:
Da mir das etwas zu wenig Information ist, habe ich meiner Gewerkschaft eine Mail geschrieben:
Sehr geehrter Herr Gröger,Ich bin mal gespannt!
ich bin auf die Flugblatt-Aktion von Verdi am Hauptbahnhof gegen Taxifahrten ohne eingeschalteten Taxameter aufmerksam geworden. Da ich seit über 20 Jahren gewerkschaftlich (bei Verdi) organisiert bin, seit über 5 Jahren hauptberuflich als Taxifahrer arbeite und Betreiber eines privates Blogs über's Taxifahren in Berlin bin, habe ich zu dieser Aktion noch ein paar Fragen.
1) Gibt es irgendwelche Presseunterlagen, die ich einsehen könnte?
2) An wen werden diese Flugblätter verteilt? An die Taxifahrer? Oder potentielle Fahrgäste? Oder überhaupt?
3) Da sich die "Machen-wir-doch-einen-Festpreis-Kunden" zum größten Teil nachts auf den Straßen befinden, wäre es nicht sinnvoller, diese Flugblätter auch nachts zu verteilen? Und nicht am Hauptbahnhof, sondern, gleich bei Ihnen um die Ecke, am Ostbahnhof (dort gibt es gerade nachts sehr viele dieser Kunden) zu verteilen? Damit würden Sie mir und so einigen anderen Kollegen einen großen Gefallen tun. Ich bin es leid, immer mit (meist jugendlichen) Fahrgästen über diese Festpreis Angebote zu diskutieren.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Fragen zeitnah beantworten könnten und bitte um die Genehmigung, Ihre Antworten in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen.
Mfg
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Mittwoch, 25. August 2010
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