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| Irgendwo... Ostbahnhof vielleicht? |
Dienstag, 3. Juni 2014
Montag, 2. Juni 2014
Scheibe heile?
Cheffe hat es ja nur gut gemeint. Er wollte, dass ich meine Schicht fahren kann. Na ja, potentielle Gefahren für Fahrgäste sind hiermit ausgeschlossen.
Nicht schön, aber selten. Eine dreiviertel Schicht bin ich so gefahren.
Fällt auch gar nicht weiter auf. Nur ein Fahrgast hat mich darauf angesprochen.
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Aus dem Taxi heraus (6)
Muss ich als Kehrwochenasylant mir das gefallen lassen?
Ja, leider muss ich das. Diese Eigenwerbung aus dem Land, da wo se älles kenned, bloß koi Deidsch schwätze ist auf etlichen BVG Bussen angebracht.
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Samstag, 31. Mai 2014
Jäger der Nacht
Daniel Anderson hat mich angeschrieben:
Er hätte seinen Diplomfilm von 2006 über Berlin aus Sicht von Taxifahrern gemacht und hätte auch nichts dagegen, wenn ich diesen Link bei mir publik machen würde:
http://www.dailymotion.com/ eigafilm
Er hätte seinen Diplomfilm von 2006 über Berlin aus Sicht von Taxifahrern gemacht und hätte auch nichts dagegen, wenn ich diesen Link bei mir publik machen würde:
http://www.dailymotion.com/
Mache ich doch gerne. Aber dann richtig.
"Jäger der Nacht": Insgesamt 87 Minuten Berlin aus der Sicht von Taxi(nacht)fahrern.
Der Titel ist für meinen Geschmack etwas zu melodramatisch geraten. Wir jagen nicht, weder bei Tag noch bei Nacht (Hmm, wirklich nicht?), sondern wir machen einfach nur unseren Job, aber der Mann ist ja auch Drehbuchautor. Da darf man sich im Titel schon mal vergreifen.
Hier ein kleiner Appetithappen, der ganze Film (2 Teile) liegt hinter dem oben genannten Link.
Ich bin so froh, tagsüber zu fahren. Und von wegen, man hätte nachts die interessanteren Fahrgäste, papperlapapp.
Scheibe putt
Nöö, echt nicht. Ich kann so nicht arbeiten.
Keine Ahnung was passiert ist. Wohl aber kein Einbruchsversuch.
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Freitag, 30. Mai 2014
Taxi-Mitfahrzentrale in der RBB Abendschau (totally confused)
"Ein internationaler Konzern macht in vielen Metropolen weltweit den Taxis Konkurrenz: Über eine Smartphone-App können Privatleute mit ihren Autos für günstige Fahrten durchs Stadtgebiet geordert werden. Doch die Taxifahrer wehren sich: Der offizielle Start der App wurde durch eine einstweilige Verfügung verhindert.
Wir haben mit dem Taxi-Unternehmer Richard Leipold den Mann getroffen, der diesen Teilerfolg errungen hat."
Hat er das wirklich, liebe Abendschau? Der Kollege Leipold hat zwar eine einstweilige Verfügung gegen Uber erwirkt, aber nicht gegen die von euch angesprochene App POP, sondern gegen den Limousinenservice dieser Firma, deren Limousinen sich entgegen gesetzlicher Bestimmungen auch ausserhalb ihres Betriebsstandortes, so wie es das Gesetz vorschreibt, zur Fahrgastaufnahme bereit halten.
POP wiederum ist das Angebot derselben Firma, das irgendwelche dahergelaufenen Privatfahrer gegen Geld als eine Art Taxiservice vermittelt.
Ist der Kollege Leipold tatsächlich der Ansicht, dass seine Einstweilige auch den "Service" der "App UberPOP" mit einschließt? Nein, habe er nie gesagt, wie er mir in einem längeren und aufschlussreichen Telefongespräch versicherte. Im Gegenteil, er habe explizit auf den Unterschied der zwei Angebote hingewiesen. Aber das hätten sie wohl rausgeschnitten. Er sei aber trotzdem froh, dass die Abendschau so eindeutig und publikumswirksam Stellung genommen habe. Und vor allem, wo er Recht hat er Recht. Der Berliner Senat muss aktiv werden gegen UberPOP. Ab Min. 2:43.
Die Einleitung vom RBB legt die Fehleinschätzung aber einfach nahe.
Ich persönlich halte es aber für ganz, ganz schlechten Journalismus.
Nachzulesen bei mir im Blog (Teil 1, 2, 3, 4.)
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Aus dem Taxi heraus (5)
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Donnerstag, 29. Mai 2014
Mittwoch, 28. Mai 2014
Dienstag, 27. Mai 2014
Von Berlin nach Berlin
Ich fuhr ein amerikanisches Ehepaar nach Tegel zum Fliegerhafen.
Er sprach ganz passabel Deutsch und auf meine Frage, wo er dies gelernt hätte, antwortete er:
"In Bamberg, Böblingen, Heidelberg..."
Aha, war er wohl nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland stationiert.
"Und wo leben Sie in den Staaten?"
fragte ich nach.
"In Berlin."
laange Kunstpause.
"Maryland"
und sein jetziges Bestreben sei eine Städtepartnerschaft zu Berlin (Germany)
Er sprach ganz passabel Deutsch und auf meine Frage, wo er dies gelernt hätte, antwortete er:
"In Bamberg, Böblingen, Heidelberg..."
Aha, war er wohl nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland stationiert.
"Und wo leben Sie in den Staaten?"
fragte ich nach.
"In Berlin."
laange Kunstpause.
"Maryland"
und sein jetziges Bestreben sei eine Städtepartnerschaft zu Berlin (Germany)
Ookaayy, why not?
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Montag, 26. Mai 2014
Aus dem Taxi heraus (1)
Es wird eine neue Rubrik geben beim cab-log. Ich habe festgestellt, dass ich in den Tiefen des Rechners unzählige Fotos habe, die ich alle aus dem Taxi heraus geschossen und noch nicht veröffentlicht habe. Bevor die verschimmeln, jage ich sie doch lieber über das Internet. So haben sie wenigstens eine Daseinsberechtigung.
Da werden Uraltdinger dabei sein, aber auch ganz aktuelle. Sie wurden alle mit meiner kleinen Powershot gemacht und sind garantiert während einer Schicht entstanden.
Beginnen wir mit einem ganz aktuellen:
Da werden Uraltdinger dabei sein, aber auch ganz aktuelle. Sie wurden alle mit meiner kleinen Powershot gemacht und sind garantiert während einer Schicht entstanden.
Beginnen wir mit einem ganz aktuellen:
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| Neustädtische Kirchstraße |
Qualitativ kann es schon mal sein, dass manche dieser Bilder nicht unbedingt den höchsten Standard haben. Da sind unscharfe, verwackelte, krumme, falsch belichtete, kurz die ganze Bandbreite dessen, was man eigentlich nicht veröffentlichen sollte, dabei. Aber im Zeitalter der Handyfotos nennt man so was ja authentisch. Und genau das soll es sein. Bestimmt werden auch für euch langweilige, uninteressante und anderweitig bescheuerte Fotos darunter sein, aber wie gesagt authentisch. (Ich weiß nicht, ob ich dieses Wort liebe oder hasse.)
Ich nehme mir mal vor, von Montag bis Freitag jeweils ein Foto zu veröffentlichen, mal sehen, ob ich das konsequent durchhalte.
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Montag, 19. Mai 2014
Berliner Veranstaltungsplaner, krank im Kopf?
Großveranstaltungen am vergangenen Wochenende in Berlin:
DFB-Pokalfinale (Samstag) Im Westen der Stadt. Knapp 75.000 Besucher.
Lange Nacht der Museen (Samstag) Im Westen und im Osten. 20.000 Besucher.
Zwei Demonstrationen. Eine vom Wittenbergplatz zum Roten Rathaus Von Westen nach Osten. 3.000Teilnehmer, eine andere vom Oranienplatz zum Gendarmenmarkt. Von Süden nach Norden. (Samstag) Ein paar Hundert Teilnehmer.
Velothon-Radrennen (Teilweise Samstag und hauptsächlich Sonntag) Durch die ganze Stadt und Teile des Umlandes. 13.000 Teilnehmer
Straßensperrungen:
Ab Freitag:
Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.
Ebertstraße. Yitzak-Rabin-Str.
Samstag:
Siehe oben plus Scheidemannstr. John-Foster-Dulles-Allee.
Temporär, die Strecken der Demos
Sonntag:
Der Rest der Stadt.
Noch Fragen?
Ja, ich habe da noch eine:
Ist diese Krankheit der Berliner Veranstaltungsplaner heilbar, operabel oder helfen nur ganz radikale Mittel? Wie kann man am Tag des Pokalendspiels die wichtigste Ost-West Verbindung zum Olympiastadion einfach durch die Vorbereitung eines Radrennens abschneiden? Und am Tag danach den abreisenden Besuchern ihren Heimweg verbauen? Geht's noch?
Hier in der Abendschau ein verärgerter Kollege.
Ich hatte Glück im Unglück. Mein Nachtfahrer ist im Urlaub und so konnte ich meine Taxe mit nach Hause nehmen. Außerhalb der Radstrecke. Unsere Ablöse liegt innerhalb und ich wäre gar nicht rangekommen an meinen Arbeitsplatz.
So habe ich am Samstag arbeitszeitmäßig etwas draufgelegt, mir in Ruhe abends das Spiel angesehen und bin am Sonntag erst gegen Mittag aufgebrochen. Das Verkehrschaos konnte ich trotzdem nicht ganz umgehen.
Meine erste Tour am Sonntagmittag nach ca 1 KM:
Über den Stadtring von Kreuzberg nach Charlottenburg gestaut.
DFB-Pokalfinale (Samstag) Im Westen der Stadt. Knapp 75.000 Besucher.
Lange Nacht der Museen (Samstag) Im Westen und im Osten. 20.000 Besucher.
Zwei Demonstrationen. Eine vom Wittenbergplatz zum Roten Rathaus Von Westen nach Osten. 3.000Teilnehmer, eine andere vom Oranienplatz zum Gendarmenmarkt. Von Süden nach Norden. (Samstag) Ein paar Hundert Teilnehmer.
Velothon-Radrennen (Teilweise Samstag und hauptsächlich Sonntag) Durch die ganze Stadt und Teile des Umlandes. 13.000 Teilnehmer
Straßensperrungen:
Ab Freitag:
Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.
Ebertstraße. Yitzak-Rabin-Str.
Samstag:
Siehe oben plus Scheidemannstr. John-Foster-Dulles-Allee.
Temporär, die Strecken der Demos
Sonntag:
Der Rest der Stadt.
Noch Fragen?
Ja, ich habe da noch eine:
Ist diese Krankheit der Berliner Veranstaltungsplaner heilbar, operabel oder helfen nur ganz radikale Mittel? Wie kann man am Tag des Pokalendspiels die wichtigste Ost-West Verbindung zum Olympiastadion einfach durch die Vorbereitung eines Radrennens abschneiden? Und am Tag danach den abreisenden Besuchern ihren Heimweg verbauen? Geht's noch?
Hier in der Abendschau ein verärgerter Kollege.
Ich hatte Glück im Unglück. Mein Nachtfahrer ist im Urlaub und so konnte ich meine Taxe mit nach Hause nehmen. Außerhalb der Radstrecke. Unsere Ablöse liegt innerhalb und ich wäre gar nicht rangekommen an meinen Arbeitsplatz.
So habe ich am Samstag arbeitszeitmäßig etwas draufgelegt, mir in Ruhe abends das Spiel angesehen und bin am Sonntag erst gegen Mittag aufgebrochen. Das Verkehrschaos konnte ich trotzdem nicht ganz umgehen.
Meine erste Tour am Sonntagmittag nach ca 1 KM:
Über den Stadtring von Kreuzberg nach Charlottenburg gestaut.
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Mittwoch, 14. Mai 2014
Upgedateter Taxifahrer
Ich war an diesem Tag nicht besonders gesprächig, das kommt auch mal vor. Vor allem ist es auch von der Tagesform abhängig, ob ich Lust habe in Englisch, der einzigen Fremdsprache, die ich einigermaßen beherrsche, zu kommunizieren.
So kam es, dass ich mit den 3 Damen, die ich zum Flughafen Schönefeld transportierte, kaum redete. Sie unterhielten sich untereinander in einer mir unbekannten Sprache. Und ehrlich gesagt, ich habe auch gar nicht weiter zugehört. Nur einmal, als ich sie auf eine Sehenswürdigkeit am Rande der Strecke hinwies, zeigte sich, dass ihr Englisch ziemlich gut war. Wahrscheinlich sogar besser als das Meinige.
Erst ganz zum Schluss stellte mir eine der Damen (die älteste) noch eine Frage in Englisch. Und den folgenden Dialog muss ich nun auch in Englisch wiedergeben:
"The Capital-City of Germany is Bonn, right?"
"No, it is here in Berlin. Since 1990 or 91."
"Oh sorry, I'm living in the past. I'm not updated."
Wir fuhren vor am Flughafen und ich fragte routinemäßig, ob sie mit Easy Jet fliegen würden, denn dann könnte ich bis nach vorne durchfahren, damit sie möglichst wenig Fußweg haben.
"No, with El Al."
Jetzt wachte ich doch noch auf. Israel interessiert mich ja seit unserem Urlaub 2011 ungemein und das dürfte auch nicht mein letzter Aufenthalt dort gewesen sein. Und diese unbekannte Sprache war also hebräisch. Normalerweise erkenne ich das, aber es war halt nicht mein Tag.
Natürlich erwähnte ich nun meinen Urlaub in ihrem Land, aber wir waren schon am Koffer ausladen, so dass nur noch ein kurzes Gespräch möglich war.
"Oh, did you like Israel?"
"Very much. Above all, I loved Tel Aviv. I think, it is a lttle bit similar to Berlin, but you have this nice Swimmingpool near by."
"Oh yes, Tel Aviv is the best. We are from there."
"Oh, I heard there is new district with a lot of restaurants, bars, cafes. I forgot the name."
"Do you mean Sarona?"
"Yes, that was the name."
Sie kriegten alle drei ganz große Augen. Das Viertel ist tatsächlich so was von neu.
"Oh, YOU are updated."
Natürlich habe ich ihnen nicht verraten, wo ich mein Update herhabe. Sollen sie doch ruhig in Israel von upgedateten Berliner Taxifahrern schwärmen.
So kam es, dass ich mit den 3 Damen, die ich zum Flughafen Schönefeld transportierte, kaum redete. Sie unterhielten sich untereinander in einer mir unbekannten Sprache. Und ehrlich gesagt, ich habe auch gar nicht weiter zugehört. Nur einmal, als ich sie auf eine Sehenswürdigkeit am Rande der Strecke hinwies, zeigte sich, dass ihr Englisch ziemlich gut war. Wahrscheinlich sogar besser als das Meinige.
Erst ganz zum Schluss stellte mir eine der Damen (die älteste) noch eine Frage in Englisch. Und den folgenden Dialog muss ich nun auch in Englisch wiedergeben:
"The Capital-City of Germany is Bonn, right?"
"No, it is here in Berlin. Since 1990 or 91."
"Oh sorry, I'm living in the past. I'm not updated."
Wir fuhren vor am Flughafen und ich fragte routinemäßig, ob sie mit Easy Jet fliegen würden, denn dann könnte ich bis nach vorne durchfahren, damit sie möglichst wenig Fußweg haben.
"No, with El Al."
Jetzt wachte ich doch noch auf. Israel interessiert mich ja seit unserem Urlaub 2011 ungemein und das dürfte auch nicht mein letzter Aufenthalt dort gewesen sein. Und diese unbekannte Sprache war also hebräisch. Normalerweise erkenne ich das, aber es war halt nicht mein Tag.
Natürlich erwähnte ich nun meinen Urlaub in ihrem Land, aber wir waren schon am Koffer ausladen, so dass nur noch ein kurzes Gespräch möglich war.
"Oh, did you like Israel?"
"Very much. Above all, I loved Tel Aviv. I think, it is a lttle bit similar to Berlin, but you have this nice Swimmingpool near by."
"Oh yes, Tel Aviv is the best. We are from there."
"Oh, I heard there is new district with a lot of restaurants, bars, cafes. I forgot the name."
"Do you mean Sarona?"
"Yes, that was the name."
Sie kriegten alle drei ganz große Augen. Das Viertel ist tatsächlich so was von neu.
"Oh, YOU are updated."
Natürlich habe ich ihnen nicht verraten, wo ich mein Update herhabe. Sollen sie doch ruhig in Israel von upgedateten Berliner Taxifahrern schwärmen.
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Dienstag, 13. Mai 2014
Montag, 12. Mai 2014
Stein im Brett
(Es ist mir bewusst, dass ein Großteil meiner Leser mit Sport bzw Fußball nicht viel am Hut hat. Aber es gehört schon zu den Grundtätigkeiten eines Taxifahrers, Fußballfans durch die Stadt oder ins Stadion zu bringen. Auch die Auswärtigen. Also:)
Am Samstag war die Innenstadt schwarz-gelb. Der BVB (Dortmund) war zu Gast bei Hertha.
Die Dortmunder übten augenscheinlich schon für den nächsten Samstag. Da sind sie ja schon wieder hier.
Gleichzeitig war die wichtigste Ost-West-Verbindung, die Straße des 17. Juni, wegen eines Frauenlaufes gesperrt. Halleluja, ihr Berliner Verkehrsplaner. Zusätzlich gab es eine Demo (für die Energiewende und gegen Atomkraftwerke - auch viel schwarz gelb), so dass genau in diesem Bereich auch noch die Nord-Süd-Verbindung vom Hbf in die Klingelhöferstraße zeitweise gesperrt war. Das Chaos war perfekt.
Sie waren eindeutig als BVB-Fans zu erkennen und verteilten sich auf das Taxi vor mir und das Meinige.
"Schön, dass ihr hier in Berlin eure Farben nach uns ausgerichtet habt"
und zeigte auf das Dachschild meiner Taxe.
"Bringst'e uns raus zum Stadion?"
"Na klar, wenn ihr nicht mit Dönern um euch schmeisst."
Erstmal Totenstille im Auto.
"Hey Jungs, war doch nur ein Scherz."
Das mag ich so an Ruhrpottlern. Die können auch einstecken. Die Stimmung im Auto war gut, obwohl wir zu unterschiedlichen Lagern gehören. Meine Stammleser wissen das. Aber ich bin einer der Zeitgenossen, der sich dadurch auszeichnet, Begeisterung für eine bestimmte Mannschaft zu haben, ohne alles andere niedermachen zu müssen. Und auch meine Truppe war nicht allzu fanatisch. Ich erzählte von den Freunden, zwei im Bayern-Dress, einer im schwarz-gelben Outfit, die ich beim Cupfinale 2012 in meiner Taxe zum Stadion fuhr. Das fanden sie auch Okay.
Probleme hatte ich nur mit der Kollegin, die voraus fuhr. Meine Güte, seit einer Woche ist es überall zu lesen, auf den Infotafeln der VMZ, in der Zeitung, im Verkehrsfunk kam es stündlich, die Straße des 17. Juni war an diesem Tag GESPERRT: Und was macht sie? Mittenrein ins Chaos. Ich habe mich dann von ihr getrennt und bin meinen eigenen Weg gefahren.
Etwas ins Stutzen kam ich, als einer auf der Rückbank ständig seinen Kumpels erklärte, wo wir waren, was jetzt gleich kommen wird und manchmal sogar geschichtliche Hintergründe dazu. Und alles war richtig!
"Sag mal, kommst du aus Berlin, oder hast du mal hier gewohnt? Du weißt ja besser Bescheid als so mancher Berliner Taxifahrer."
"Nein, aber mein Vater hat in Berlin studiert und wir waren jahrelang mehrmals im Jahr zu Besuch hier."
Sein Nebensitzer mischte sich ein:
"Weißte was passiert ist, als wir gestern nach Berlin reingefahren sind? Der hat vor Rührung geheult wie ein Schlosshund. Und zwar so, dass wir alle mitheulen mussten."
So sind sie also, diese Hartgesottenen. Bei mir haben jetzt aber BVB-Fans einen dicken Stein im Brett.
Und hey, ich freu mich auf nächsten Samstag.
Am Samstag war die Innenstadt schwarz-gelb. Der BVB (Dortmund) war zu Gast bei Hertha.
Die Dortmunder übten augenscheinlich schon für den nächsten Samstag. Da sind sie ja schon wieder hier.
Gleichzeitig war die wichtigste Ost-West-Verbindung, die Straße des 17. Juni, wegen eines Frauenlaufes gesperrt. Halleluja, ihr Berliner Verkehrsplaner. Zusätzlich gab es eine Demo (für die Energiewende und gegen Atomkraftwerke - auch viel schwarz gelb), so dass genau in diesem Bereich auch noch die Nord-Süd-Verbindung vom Hbf in die Klingelhöferstraße zeitweise gesperrt war. Das Chaos war perfekt.
Sie waren eindeutig als BVB-Fans zu erkennen und verteilten sich auf das Taxi vor mir und das Meinige.
"Schön, dass ihr hier in Berlin eure Farben nach uns ausgerichtet habt"
und zeigte auf das Dachschild meiner Taxe.
"Bringst'e uns raus zum Stadion?"
"Na klar, wenn ihr nicht mit Dönern um euch schmeisst."
Erstmal Totenstille im Auto.
"Hey Jungs, war doch nur ein Scherz."
Das mag ich so an Ruhrpottlern. Die können auch einstecken. Die Stimmung im Auto war gut, obwohl wir zu unterschiedlichen Lagern gehören. Meine Stammleser wissen das. Aber ich bin einer der Zeitgenossen, der sich dadurch auszeichnet, Begeisterung für eine bestimmte Mannschaft zu haben, ohne alles andere niedermachen zu müssen. Und auch meine Truppe war nicht allzu fanatisch. Ich erzählte von den Freunden, zwei im Bayern-Dress, einer im schwarz-gelben Outfit, die ich beim Cupfinale 2012 in meiner Taxe zum Stadion fuhr. Das fanden sie auch Okay.
Probleme hatte ich nur mit der Kollegin, die voraus fuhr. Meine Güte, seit einer Woche ist es überall zu lesen, auf den Infotafeln der VMZ, in der Zeitung, im Verkehrsfunk kam es stündlich, die Straße des 17. Juni war an diesem Tag GESPERRT: Und was macht sie? Mittenrein ins Chaos. Ich habe mich dann von ihr getrennt und bin meinen eigenen Weg gefahren.
Etwas ins Stutzen kam ich, als einer auf der Rückbank ständig seinen Kumpels erklärte, wo wir waren, was jetzt gleich kommen wird und manchmal sogar geschichtliche Hintergründe dazu. Und alles war richtig!
"Sag mal, kommst du aus Berlin, oder hast du mal hier gewohnt? Du weißt ja besser Bescheid als so mancher Berliner Taxifahrer."
"Nein, aber mein Vater hat in Berlin studiert und wir waren jahrelang mehrmals im Jahr zu Besuch hier."
Sein Nebensitzer mischte sich ein:
"Weißte was passiert ist, als wir gestern nach Berlin reingefahren sind? Der hat vor Rührung geheult wie ein Schlosshund. Und zwar so, dass wir alle mitheulen mussten."
So sind sie also, diese Hartgesottenen. Bei mir haben jetzt aber BVB-Fans einen dicken Stein im Brett.
Und hey, ich freu mich auf nächsten Samstag.
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Montag, 5. Mai 2014
Inglorious Fort
Dem ein oder anderen Kinogänger dürften diese Bilder bekannt vorkommen. Aber woher nochmal gleich?
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| Wüste Schießerei |
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| Til Schweigers Zelle |
Sorry Brad, aber nimm mal den Kaugummi aus dem Mund. Deine Aussprache ist...
Ja, das Fort Hahneberg, gelegen am äussersten westlichen Stadtrand Berlins, war Teil der Kulisse für Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds".
Das kurz nach seiner Fertigstellung 1888 schon veraltete Fort (eine Preussische Berliner Spezialität? Siehe BER) sollte Bestandteil eines westlichen Festungsgürtels werden und den
Rüstungsstandort Spandau vor einrückenden Truppen schützen. Es wurde nie als Fort in Betrieb genommen, da es bei seiner Fertigstellung schon neue Waffentechnik gab, für die es keinen ausreichenden Schutz bot.
Eine Initiative versucht, die noch bestehende Substanz vor dem endgültigen Verfall zu retten und veranstaltet von April bis Oktober Führungen. Jeden Samstag, Sonntag und an jedem Feiertag.
Mittwoch, 30. April 2014
Tiere in Berlin
...und alle am gleichen Tag fotografiert.
Den Wasserbüffel in den Tiefwerder Wiesen, die Affen und die Bisamratte? (oder etwa ein Nutria?) von der Terrasse des Bikini-Hauses aus.
Weitere Bilder und einige Informationen zum gestrigen Ausflug gibt es hier (Tiefwerder Wiesen) und hier (Bikini-Haus). Mit weiterführenden Links.
Dienstag, 29. April 2014
Sprachtalent
Es war meine letzte Tour am Sonntagnachmittag. Ein Pärchen wollte zum Flughafen Tegel. Er, so Mitte dreissig mit 3-Tage-Bart und sie auch so seinem Alter.
Manchmal frage ich schon gleich nach Fahrtbeginn nach dem Flugziel. Istanbul sollte es sein. Die Unterhaltung wurde zuerst in Englisch geführt, was er sehr gut, wahrscheinlich besser als ich, beherrschte. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass er, Sohn türkischer Eltern, in Deutschland geboren wurde. Als er 3 Jahre alt war, ging es zurück in die Türkei, wo er bis heute lebt.
Meine Frage, ob denn etwas übrig geblieben sei von den Deutschkenntnissen, war eigentlich eher spassig gemeint. Aber siehe da, er plapperte in fast akzentfreiem Deutsch weiter, dass mir beinahe die Augen aus dem Kopf fielen. Zugegeben, das eine oder andere Wort war nicht spontan vorhanden, aber mit etwas Hilfe ging es fast fließend. Ungläubig fragte ich nach, ob er denn in der Türkei noch Deutschunterricht gehabt hätte, was er aber verneinte. Er habe lediglich in letzter Zeit angefangen in deutschen Zeitungen zu lesen. Deutschland sei ja so wichtig in der Welt. Natürlich war ich jetzt voll des Lobes, ob dieses kleinen Sprachgenies.
Ich sprach auch kurz seinen Ministerpräsidenten an und wie ich persönlich dessen Sperrungen von Twitter und Youtube beurteile. Da zeigte er mir dann, dass er auch so einige deutsche Schimpfwörter beherrscht.
Aber mal im Ernst, kann das wirklich sein, dass man als Kleinkind mit 3 Jahren schon die sprachlichen Eindrücke um sich herum so gut wahrnimmt, dass es ein leichtes ist, viel, viel später diese Sprache relativ leicht zu lernen? Oder hat er etwas geflunkert und als Heranwachsender doch noch viel Kontakt zur deutschen Sprache gehabt?
Manchmal frage ich schon gleich nach Fahrtbeginn nach dem Flugziel. Istanbul sollte es sein. Die Unterhaltung wurde zuerst in Englisch geführt, was er sehr gut, wahrscheinlich besser als ich, beherrschte. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass er, Sohn türkischer Eltern, in Deutschland geboren wurde.
Meine Frage, ob denn etwas übrig geblieben sei von den Deutschkenntnissen, war eigentlich eher spassig gemeint. Aber siehe da, er plapperte in fast akzentfreiem Deutsch weiter, dass mir beinahe die Augen aus dem Kopf fielen. Zugegeben, das eine oder andere Wort war nicht spontan vorhanden, aber mit etwas Hilfe ging es fast fließend. Ungläubig fragte ich nach, ob er denn in der Türkei noch Deutschunterricht gehabt hätte, was er aber verneinte. Er habe lediglich in letzter Zeit angefangen in deutschen Zeitungen zu lesen. Deutschland sei ja so wichtig in der Welt. Natürlich war ich jetzt voll des Lobes, ob dieses kleinen Sprachgenies.
Ich sprach auch kurz seinen Ministerpräsidenten an und wie ich persönlich dessen Sperrungen von Twitter und Youtube beurteile. Da zeigte er mir dann, dass er auch so einige deutsche Schimpfwörter beherrscht.
Aber mal im Ernst, kann das wirklich sein, dass man als Kleinkind mit 3 Jahren schon die sprachlichen Eindrücke um sich herum so gut wahrnimmt, dass es ein leichtes ist, viel, viel später diese Sprache relativ leicht zu lernen? Oder hat er etwas geflunkert und als Heranwachsender doch noch viel Kontakt zur deutschen Sprache gehabt?
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Donnerstag, 24. April 2014
Bitte Rücksicht nehmen
Sie haben euch gewarnt.
Und dieser Hinweis ist auch notwendig, wie das Clubsterben in Prenzlauer Berg, denen man einfach Eigentumswohnungen in den Hinterhof oder die direkte Nachbarschft gesetzt hat, zeigt. Mindestens drei Clubs wurden zu Tode geklagt, weil es Besitzern von Eigentumswohnungen in ihren Wohnungen zu laut war.
Schade eigentlich
Es hätte genial werden können. Aber leider...
"Eine" wollte ich noch an diesem etwas zäh dahinfließenden Ostersonntag. Welch angenehme Überraschung: Die "Eine noch" sollte zum Flughafen gehen. Zu dem in Schönefeld!
Auf dem Rückweg zur Ablöse wählte ich den Weg über Treptow. Man weiß ja nie. Vielleicht...
Cool, auf Höhe des Treptower Parks reckten sich zwei Hände. Ich war gespannt, wo es hingehen sollte.
"Kennen Sie die Admiralbrücke in Kreuzberg?"
Ein kleines Lächeln huschte vermutlich über mein Gesicht. Ja, kenne ich. Ich wohne nämlich dort. Kurze Diskussion über die vermeintlich kürzeste Route, da hatte ich aber ganz klar einen Heimvorteil.
Unter Taxikollegen nennt man so erwas einen Heimatschuss. Eine, wie ich finde, extrem dumme Bezeichnung. Es geht hier nicht um Leben oder Tod. Eine Verharmlosung aller Kriege dieser Welt.
Sei's drum. Dort angekommen, ein Megaparkplatz fast direkt vor meiner Wohnung. Da kann einem die Fantasie schon mal durchgehen. Eigentlich könnte ich einparken, abkassieren und Feierabend machen gleichzeitig. Aber ich musste ja das Auto noch an der Ablöse abstellen. Schade eigentlich.
Also zurückgefahren und das Taxi abgestellt. Der schöne Parkplatz vor meiner Haustür war natürlich anschließend weg.
Und nun zum eigentlichen "aber leider". Am nächsten Morgen musste ich feststellen, der Nachtfahrer war gar nicht gefahren. Das Taxi stand am Ablöseplatz, wie ich es am Vortag abgestellt hatte. Grrrr.
"Eine" wollte ich noch an diesem etwas zäh dahinfließenden Ostersonntag. Welch angenehme Überraschung: Die "Eine noch" sollte zum Flughafen gehen. Zu dem in Schönefeld!
Auf dem Rückweg zur Ablöse wählte ich den Weg über Treptow. Man weiß ja nie. Vielleicht...
Cool, auf Höhe des Treptower Parks reckten sich zwei Hände. Ich war gespannt, wo es hingehen sollte.
"Kennen Sie die Admiralbrücke in Kreuzberg?"
Ein kleines Lächeln huschte vermutlich über mein Gesicht. Ja, kenne ich. Ich wohne nämlich dort. Kurze Diskussion über die vermeintlich kürzeste Route, da hatte ich aber ganz klar einen Heimvorteil.
Unter Taxikollegen nennt man so erwas einen Heimatschuss. Eine, wie ich finde, extrem dumme Bezeichnung. Es geht hier nicht um Leben oder Tod. Eine Verharmlosung aller Kriege dieser Welt.
Sei's drum. Dort angekommen, ein Megaparkplatz fast direkt vor meiner Wohnung. Da kann einem die Fantasie schon mal durchgehen. Eigentlich könnte ich einparken, abkassieren und Feierabend machen gleichzeitig. Aber ich musste ja das Auto noch an der Ablöse abstellen. Schade eigentlich.
Also zurückgefahren und das Taxi abgestellt. Der schöne Parkplatz vor meiner Haustür war natürlich anschließend weg.
Und nun zum eigentlichen "aber leider". Am nächsten Morgen musste ich feststellen, der Nachtfahrer war gar nicht gefahren. Das Taxi stand am Ablöseplatz, wie ich es am Vortag abgestellt hatte. Grrrr.
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Dienstag, 22. April 2014
Gerade aus ins Verderben
Meine Beifahrerin starrte versunken auf ihr Smartphone. An dieser Kreuzung setzte ich den Blinker nach rechts. Ohne aufzuschauen sagte sie in scharfem Tonfall:
"Warum fahren Sie nicht EINFACH geradeaus?"
Ich nutzte die Zeit der Rotphase um dieses Foto zu schießen.
"Warum fahren Sie nicht EINFACH geradeaus?"
Ich nutzte die Zeit der Rotphase um dieses Foto zu schießen.
Merke: Nicht alles was digital ist, ist auch automatisch richtig.
Donnerstag, 17. April 2014
Taxi-Mitfahrzentrale (und kein Ende in Sicht)
So, da ist anscheinend so einiges durcheinander geraten.
Auch ich bin wohl einem Irrtum aufgesessen.
Das gestrige Urteil des Landgerichts Berlin hat nichts mit der momentan so heiß diskutierten App von UberPOP, über die ich ich mich so aufgeregt habe, zu tun.
24 Seiten Juristendeutsch, wer sich das antun möchte, hier geht es zum Download des Urteils.
Der Kollege Sash versucht es aufzudröseln.
In meinen Postings habe ich auch nichts von diesem Urteil geschrieben, also die gelten nach wie vor. Vor allem und das ist der entscheidende Punkt, die Warnung des Senats:
Nur in einem meiner Kommentare habe ich eine einstweilige Verfügung erwähnt. Das stimmt nicht. Dieses Gerichtsurteil betrifft den Limousinen-Service von Uber.
Aber die gesamte Presse (einschließlich rbb-abendschau) ist dieser Fehleinschätzung aufgesessen. Wie kann auch der Senat eine Warnung vor einer Uber-App genau an am gleichen Tag der Urteilsverkündung zu einem anderen Fall zum Thema Uber herausgeben. ;-)
Auch ich bin wohl einem Irrtum aufgesessen.
Das gestrige Urteil des Landgerichts Berlin hat nichts mit der momentan so heiß diskutierten App von UberPOP, über die ich ich mich so aufgeregt habe, zu tun.
24 Seiten Juristendeutsch, wer sich das antun möchte, hier geht es zum Download des Urteils.
Der Kollege Sash versucht es aufzudröseln.
In meinen Postings habe ich auch nichts von diesem Urteil geschrieben, also die gelten nach wie vor. Vor allem und das ist der entscheidende Punkt, die Warnung des Senats:
Warnung vor neuen "Taxi-Apps"
Nur in einem meiner Kommentare habe ich eine einstweilige Verfügung erwähnt. Das stimmt nicht. Dieses Gerichtsurteil betrifft den Limousinen-Service von Uber.
Aber die gesamte Presse (einschließlich rbb-abendschau) ist dieser Fehleinschätzung aufgesessen. Wie kann auch der Senat eine Warnung vor einer Uber-App genau an am gleichen Tag der Urteilsverkündung zu einem anderen Fall zum Thema Uber herausgeben. ;-)
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Mittwoch, 16. April 2014
Taxi-Mitfahrzentrale (3)
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung reagiert:
Und damit ist das Ding für mich vom Tisch.
"...In der Praxis heisst dies, dass das Angebot einer Taxi-Dienstleitung von Personen oder Unternehmen, die nicht über eine entsprechende Genehmigung und Fahrerlaubnis verfügen, gegen geltendes Recht verstößt. Fahrgäste, die ein solches Angebot nutzen, sind rechtlich nicht abgesichert und gehen versicherungstechnische Risiken ein. Die Senatsverwaltung warnt daher Fahrer und Fahrgäste dringend vor der Nutzung solcher Angebote..."
Und damit ist das Ding für mich vom Tisch.
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Taxi Mitfahrzentrale (2)
Ich hätte nicht gedacht, dass die Überschrift noch eine (2) kriegt.
Ganz ehrlich gesagt habe ich es nicht wirklich ernst genommen. Große Klappe, aber so absurd, dass man sich nicht weiter damit beschäftigen muss.
Aber in anderen Städten ist es schon soweit. Selbst die EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes beschäftigt sich damit. Und nicht so, wie man sich das als professioneller TAXIfahrer wünscht.
Wozu habe ich eigentlich fast ein Jahr lang Straßennamen, Plätze, Objekte und Routen gebüffelt, wenn heute jeder dahergelaufenefahrene (und darum wird es gehen) ohne jede Ortskenntnis, ohne ein Gewerbe anzumelden und ohne Steuern abzugeben in der Stadt auf Bestellung Fahrgäste rumkutschieren darf? Frau Kroes, Sie sind nicht bei Verstand.
Apropos, dieses Jahr ist noch meine Gesundheitsprüfung zur Verlängerung des P-Schins fällig. Macht Uber die selber?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/uber-und-private-taxis-neelie-kroes-verteidigt-start-up-a-964702.html
Da ich keinen Twitter-Account habe, kann mal einer der Dame seine Meinung sagen? "Show your anger" meint sie ja selber. Hashtag im Artikel.
Ganz ehrlich gesagt habe ich es nicht wirklich ernst genommen. Große Klappe, aber so absurd, dass man sich nicht weiter damit beschäftigen muss.
Aber in anderen Städten ist es schon soweit. Selbst die EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes beschäftigt sich damit. Und nicht so, wie man sich das als professioneller TAXIfahrer wünscht.
Wozu habe ich eigentlich fast ein Jahr lang Straßennamen, Plätze, Objekte und Routen gebüffelt, wenn heute jeder daherge
Apropos, dieses Jahr ist noch meine Gesundheitsprüfung zur Verlängerung des P-Schins fällig. Macht Uber die selber?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/uber-und-private-taxis-neelie-kroes-verteidigt-start-up-a-964702.html
Da ich keinen Twitter-Account habe, kann mal einer der Dame seine Meinung sagen? "Show your anger" meint sie ja selber. Hashtag im Artikel.
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Montag, 14. April 2014
Taxi-Mitfahrzentrale
Taxi fahren ohne... alles. Also ohne Taxi, ohne Taxischein, ohne Verstand. Und natürlich auch ohne Steuern zu bezahlen. Trinkgeld heißt die Bezahlung.
Ich fasse es nicht.
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Mittwoch, 9. April 2014
Klaglos hingenommen
"Hier stimmt so."
Er bezahlte die 5,60 Tour mit einem Zehner.
"Und weil Sie so klaglos diese kurze Tour hingenommen haben, habe ich noch was für Sie. Wenn Sie mich hier um halb drei abholen, fahren wir zuerst nach Neukölln, holen meine Frau ab und dann geht es weiter zum Waldorf Astoria."
"Das ist halt Berufsrisiko. Der Eine will zum Flughafen, der Andere halt nur zweimal um die Ecke. Aber dafür sind wir ja auch da."
"Da habe ich aber schon ganz andere Kommentare von manch einem Ihrer Kollegen erlebt."
Normalerweise nehme ich keine persönlichen Vorbestellungen an, da man u.U. in der halben Stunde zuvor eigentlich nichts richtig Sinnvolles unternehmen kann.
Ich nahm sie trotzdem an. Und mir ist was Sinnvolles eingefallen: Ich war Kaffeetrinken.
Die Tour hat sich dann auch noch als lukrativ erwiesen, dank längerer Wartezeit. Seine Frau war unpünktlich.
Er bezahlte die 5,60 Tour mit einem Zehner.
"Und weil Sie so klaglos diese kurze Tour hingenommen haben, habe ich noch was für Sie. Wenn Sie mich hier um halb drei abholen, fahren wir zuerst nach Neukölln, holen meine Frau ab und dann geht es weiter zum Waldorf Astoria."
"Das ist halt Berufsrisiko. Der Eine will zum Flughafen, der Andere halt nur zweimal um die Ecke. Aber dafür sind wir ja auch da."
"Da habe ich aber schon ganz andere Kommentare von manch einem Ihrer Kollegen erlebt."
Normalerweise nehme ich keine persönlichen Vorbestellungen an, da man u.U. in der halben Stunde zuvor eigentlich nichts richtig Sinnvolles unternehmen kann.
Ich nahm sie trotzdem an. Und mir ist was Sinnvolles eingefallen: Ich war Kaffeetrinken.
Die Tour hat sich dann auch noch als lukrativ erwiesen, dank längerer Wartezeit. Seine Frau war unpünktlich.
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Dienstag, 8. April 2014
Sie sind doch Taxifahrer
Es war mal wieder wie so oft: Direkt am Eingang vom 5 Sterne Hotel am Pariser Platz hatte sich eine Menschenmenge versammelt, blockierte den Gehweg und teilweise sogar die Straße. Alle mit Blickrichtung zum Hoteleingang.
Warum? Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht. Nie! Die fahren eh nicht mit uns.
Ich stand also mit einem Kollegen vor dem Hotel und wir quatschten. Da hält ein Radfahrer neben uns:
"Wissen Sie, warum die alle hier rumstehen?"
Der Kollege und ich unisono:
"Nö."
Der Radfahrer wandte sich ab, drehte aber gleich wieder um und sprach uns nochmal an:
"Aber Sie sind doch Taxifahrer hier?"
"Ja, wir sind gerade bei der Arbeit. Fragen Sie doch einen der Herumstehenden."
"Habe ich doch gemacht. Weiß auch keiner."
Ganz so, als ob ein Taxifahrer wüsste, welcher VIP gerade in welchem Hotel abgestiegen ist. Dafür werden wir nicht bezahlt. Echt nicht.
Warum? Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht. Nie! Die fahren eh nicht mit uns.
Ich stand also mit einem Kollegen vor dem Hotel und wir quatschten. Da hält ein Radfahrer neben uns:
"Wissen Sie, warum die alle hier rumstehen?"
Der Kollege und ich unisono:
"Nö."
Der Radfahrer wandte sich ab, drehte aber gleich wieder um und sprach uns nochmal an:
"Aber Sie sind doch Taxifahrer hier?"
"Ja, wir sind gerade bei der Arbeit. Fragen Sie doch einen der Herumstehenden."
"Habe ich doch gemacht. Weiß auch keiner."
Ganz so, als ob ein Taxifahrer wüsste, welcher VIP gerade in welchem Hotel abgestiegen ist. Dafür werden wir nicht bezahlt. Echt nicht.
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Montag, 7. April 2014
War es nur ein Traum?
Zu Feierabend ließ ich mich erst mal zwicken, ob dieser Sonntag etwa nur ein Traum war...
Der kurioseste Arbeitstag meiner Laufbahn.
Zuerst - ich muss auch mal was nettes über den von mir so oft geschmähten Ostbahnhof sagen.
Gleich, kurz nach Arbeitsbeginn, schlug ich am selbigen auf, um 2 Minuten später mit einem israelischen Pärchen zum Flughafen Schönefeld durchzustarten.
"Something is wrong with the Bahn."
Keine Ahnung, was wrong with the Bahn war, aber immer wenn something wrong ist with the Bahn, ist der Ostbahnhof eine gute Anlaufstelle für einen Taxifahrer. Also nichts wie zurück.
Und haste nich gesehen, die nächste Tour ging wohin?
Jau, zwei Touren, zweimal SXF.
Ein drittes Mal konnte es nicht gut gehen ("Was kostet es zum Watergate?"). Also gut, machte ich mich rüber nach Mitte, genauer gesagt zu meiner Lieblingshalte am Pariser Platz.
"Please can you bring us to Sans Souci Castle in Potsdam?"
Puuhh.
"Of course, I can."
Wenn man die Watergate-Tour mal außer Acht lässt, mit den drei ersten Touren über 110 € Umsatz,da kann man sich nicht beklagen.
Wer jetzt denkt, ganz schön bescheidener Kilometerschnitt, hat zuerst mal Recht. Aber es kommt noch besser.
"Haben Sie eine Stunde Zeit? Ich sage links oder rechts. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt."
Ein Stadtführer suchte sich meine Taxe aus, um einer vornehmen Lady die Innenstadt-Ost zu zeigen.
Mehrere Stopps auf der Tour (einiges an Wartezeit) und schon sah es wieder etwas besser aus mit dem Kiloneterschnitt.
Aber auch das war noch zu toppen.
Das mit dem Umsatz sah jetzt richtig gut aus und das hat, speziell im April etwas beruhigendes.
"Was kostet es denn zum Brücke Museum?"
Auch eine ganz gute Tour, aber am gestrigen Tag überraschte mich das nicht mehr weiter.
Ein netter älterer Herr, seines Zeichens Schweizer Staatsbürger, Flieger und viel wichtiger in diesem Zusammenhang Künstler.
Er bereitet sich momentan auf eine zweimonatige Kunstaktion im Mai dieses Jahres in Berlin vor und sieht sich zur Vorbereitung hier um, um die Stadt besser kennenzulernen. Motto der Aktion: 1 Quadratmeter. Im Moment scheint es im Netz aber noch keine Infos dazu zu geben.
Wir hatten eine interessante Unterhaltung und kurz vor dem Ziel fragte er mich nach meiner Telefonnummer, um bei Bedarf wieder mit mir fahren zu können. Das mache ich aber grundsätzlich nicht mehr, da solche Anrufe erfahrungsgemäß immer dann eintrudeln, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Stattdessen schlug ich ihm vor, vor dem Museum auf ihn zu warten, wenn es nicht allzu lange dauern sollte.
Halbe Stunde maximal meinte er.
"Okay, das kann ich machen."
"Kommen Sie doch mit. Ich bezahle Ihnen den Eintritt."
Kurz musste ich überlegen. Aber nur kurz. Und so kam es, dass ich umsonst eine fachkundige Führung durch das Museum der Brücke-Künstler erhielt, einschließlich der Erläuterung des Unterschieds zwischen den Techniken der Lithografie und des Linolschnitts. Und direkt anschließend wieder Geld verdienen konnte. Nochmal vielen Dank.
Mein Fazit dieses Museums:
Klein, aber lohnt sich für Menschen, die an den Brücke-Künstlern interessiert sind.
Sein nächstes Ziel war dann das Museum Bergruen. Auch nicht schlecht.
Meine letzte Tour zog sich, ging dann aber nach Tegel.
Mein Tourenschnitt an diesem Tag:
21,50 € pro Tour
Mein Kilometerschnitt:
1:1
Der Gesamtumsatz war gar nicht so spektakulär, wie man denken könnte, aber lauter interessante und nette Menschen an Bord. Und ein Traumwetter. Ein Tag wie aus dem Bilderbuch
Ich finde, solch einen Tag habe ich mir mal verdient.
Der kurioseste Arbeitstag meiner Laufbahn.
Zuerst - ich muss auch mal was nettes über den von mir so oft geschmähten Ostbahnhof sagen.
Gleich, kurz nach Arbeitsbeginn, schlug ich am selbigen auf, um 2 Minuten später mit einem israelischen Pärchen zum Flughafen Schönefeld durchzustarten.
"Something is wrong with the Bahn."
Keine Ahnung, was wrong with the Bahn war, aber immer wenn something wrong ist with the Bahn, ist der Ostbahnhof eine gute Anlaufstelle für einen Taxifahrer. Also nichts wie zurück.
Und haste nich gesehen, die nächste Tour ging wohin?
Jau, zwei Touren, zweimal SXF.
Ein drittes Mal konnte es nicht gut gehen ("Was kostet es zum Watergate?"). Also gut, machte ich mich rüber nach Mitte, genauer gesagt zu meiner Lieblingshalte am Pariser Platz.
"Please can you bring us to Sans Souci Castle in Potsdam?"
Puuhh.
"Of course, I can."
Wenn man die Watergate-Tour mal außer Acht lässt, mit den drei ersten Touren über 110 € Umsatz,da kann man sich nicht beklagen.
Wer jetzt denkt, ganz schön bescheidener Kilometerschnitt, hat zuerst mal Recht. Aber es kommt noch besser.
"Haben Sie eine Stunde Zeit? Ich sage links oder rechts. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt."
Ein Stadtführer suchte sich meine Taxe aus, um einer vornehmen Lady die Innenstadt-Ost zu zeigen.
Mehrere Stopps auf der Tour (einiges an Wartezeit) und schon sah es wieder etwas besser aus mit dem Kiloneterschnitt.
Aber auch das war noch zu toppen.
Das mit dem Umsatz sah jetzt richtig gut aus und das hat, speziell im April etwas beruhigendes.
"Was kostet es denn zum Brücke Museum?"
Auch eine ganz gute Tour, aber am gestrigen Tag überraschte mich das nicht mehr weiter.
Ein netter älterer Herr, seines Zeichens Schweizer Staatsbürger, Flieger und viel wichtiger in diesem Zusammenhang Künstler.
Er bereitet sich momentan auf eine zweimonatige Kunstaktion im Mai dieses Jahres in Berlin vor und sieht sich zur Vorbereitung hier um, um die Stadt besser kennenzulernen. Motto der Aktion: 1 Quadratmeter. Im Moment scheint es im Netz aber noch keine Infos dazu zu geben.
Wir hatten eine interessante Unterhaltung und kurz vor dem Ziel fragte er mich nach meiner Telefonnummer, um bei Bedarf wieder mit mir fahren zu können. Das mache ich aber grundsätzlich nicht mehr, da solche Anrufe erfahrungsgemäß immer dann eintrudeln, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Stattdessen schlug ich ihm vor, vor dem Museum auf ihn zu warten, wenn es nicht allzu lange dauern sollte.
Halbe Stunde maximal meinte er.
"Okay, das kann ich machen."
"Kommen Sie doch mit. Ich bezahle Ihnen den Eintritt."
Kurz musste ich überlegen. Aber nur kurz. Und so kam es, dass ich umsonst eine fachkundige Führung durch das Museum der Brücke-Künstler erhielt, einschließlich der Erläuterung des Unterschieds zwischen den Techniken der Lithografie und des Linolschnitts. Und direkt anschließend wieder Geld verdienen konnte. Nochmal vielen Dank.
Mein Fazit dieses Museums:
Klein, aber lohnt sich für Menschen, die an den Brücke-Künstlern interessiert sind.
Sein nächstes Ziel war dann das Museum Bergruen. Auch nicht schlecht.
Meine letzte Tour zog sich, ging dann aber nach Tegel.
Mein Tourenschnitt an diesem Tag:
21,50 € pro Tour
Mein Kilometerschnitt:
1:1
Der Gesamtumsatz war gar nicht so spektakulär, wie man denken könnte, aber lauter interessante und nette Menschen an Bord. Und ein Traumwetter. Ein Tag wie aus dem Bilderbuch
Ich finde, solch einen Tag habe ich mir mal verdient.
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Dienstag, 1. April 2014
Der Kreuz Bär
Gerne würde ich dieses Foto zum Bilderrätsel machen - alleine mir fehlt die Antwort:
Dieses Foto habe ich letzte Woche in der Kantine des Kreuzberger Rathauses vom 10. Stock aus geschossen. Von dort hat man einen schönen Blick über die Dächer von Kreuzberg und dem Potsdamer Platz. Leider ist immer eine Fensterscheibe dazwischen. Deshalb die Reflexionen. Der Berliner Bär hat das Kreuzberger Stadtwappen von 1956 im Arm, steht auf einem Bein und hat sich offensichtlich seiner Fußfessel entledigt.
Aus dieser Symbolik (in Kreuzberg ist der Bär los) ergaben sich für mich einige Fragen:
Was ist das für ein Gebäude?
Wer hat es entworfen?
Und warum steppt der Bär auf der Kuppel?
Das Gebäude habe ich gefunden. Es steht in den Hinterhöfen hinter dem Finanzamt Kreuzberg neben den Gewerbeflächen der Autoschrauber und der Bär ist von unten nur zu sehen, wenn man weiß wonach man Ausschau hält.
In der Satellitenaufnahme sieht es so aus, als würde das neue Rathaus Kreuzberg mit diesem Gebäudekomplex zusammenhängen. War das das alte Rathaus Kreuzberg?
Fragen über Fragen und so habe ich einige Hebel in Bewegung gesetzt:
Ich habe im Netz recherchiert.
Ich habe befreundete Blogger angeschrieben.
Ich habe einen Ausdruck mit zur Schicht genommen und jedem altgedienten Kollegen gezeigt. Ein sehr Architektur interessierter Kollege meinte was von wegen sieht irgendwie nach Mühlenhaupt aus. Leider habe ich dafür aber keine Belege gefunden.
Ich habe vor einer Woche das Kreuzbergmuseum angeschrieben und (noch?) keine Antwort erhalten. (Bürokratenhaufen, zu viel zu tun oder weiß man da auch nichts? Gar keine Rückmeldung empfinde als äusserst unhöflich.)
Es ist, als ob ich der einzige Mensch wäre, dem das jemals aufgefallen ist. Es ist aber von der Kantine des Rathauses aus deutlich zu sehen. Auch ohne Teleobjektiv.
Nun versuche ich es auf diesem Weg. Schwarmintelligenz soll ja weiterhelfen. Ich warte.
Nein, nein, nein. Es ist kein Aprilscherz.
Nein, nein, nein. Es ist kein Aprilscherz.
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