Mittwoch, 9. Mai 2012

Mit 'nem Fahrrad zu den Revoluzzern

Eigentlich fehlt mir momentan der nötige drive zum Schreiben, aber das hier muss ich doch noch loswerden. Es ist mir ein Flyer in die Hände gekommen, der Werbung für geführte Radtouren macht. Das an sich ist ja nichts Schlimmes, aber mit der Tour 2 habe ich so meine Probleme:
Arm aber sexy - das wilde Berlin
Entdecken Sie das alternative Berlin: Kreuzberg, Friedrichshain & Treptow. Spannende Route zur East Side Gallery, zu Strandbars & Wagenburgen, Künstlern & Revolutionären, Baumhäusern & Moscheen. Berlin authentisch erleben.

Wer also mal einen Revolutionär vom Fahrrad aus begaffen möchte, nichts wie hin. (Nein, den Mist verlinke ich nicht.)


Kommentare:

  1. Einen Revolutionär vom Fahrrad aus begaffen? - Das verstehe ich jetzt nicht! Ich dachte immer, die auf dem Fahrrad, das sind die Revolutionäre.

    AntwortenLöschen
  2. Nun ja,
    ein bißchen reißerisch ist doch normal ;) Man kann sich die Touren soagr auf Google Maps anschauen. Find ich schonmal nicht schlecht.

    AntwortenLöschen
  3. Schon am 2. Mai 1987 fuhren die ersten Touristenbusse durch die Oranienstraße :-)

    AntwortenLöschen
  4. Wie wäre es denn hiermit?
    Tour 18
    Auf dieser Tour sehen sie die in Deutschland so aufstrebende Gruppierung der Neonazis. In Niederschöneweide vorbei an ihrer Stammkneipe „Zum Teufel“* betrachten sie die national befreite Zonen und bewundern die Hakenkreuz-Tattoos der Faschisten. In Lichtenberg entlang der Nahlingstraße* sehen sie Glatzköpfe in ihrem natürlichen Umfeld. Bestaunen sie die neuesten Nazi-Modetrends von etablierten Designern und werfen sie einen Blick auf den letzten verbleibenden Türkenimbiss.
    *Namen geändert.

    AntwortenLöschen