Dienstag, 24. Juli 2012

Ende gut, alles gut

Der Sonntag war wieder einer dieser Tage, wie ich sie liebe und gleichzeitig hasse .

Nie hätte ich gedacht, mein Tagesziel (in Euro) doch noch zu erreichen. Doch - ich weiß gar nicht wie es kam - um 16 Uhr war ich nur noch 18 Euro von eben diesem entfernt. 2 Stunden hatte ich noch - das müsste eigentlich locker zu schaffen sein.

Ganz entspannt noch mal am Pariser Platz angestellt. Sehr entspannt. Völlig entspannt. Bis 16:30 Uhr kaum vorwärts gekommen - Entspannung lässt nach. Kurz vor 17:00, endlich ganz vorne. Ein Ehepaar mit einem schlafenden Kleinkind, für das ich keinen Kindersitz zur Verfügung habe, musste ich abweisen. 5 Minuten später: eine 5,60€ Tour zum Dom. Verdammte Hacke. Am Gendarmenmarkt war keiner. Hingestellt und tatsächlich, 5 Minuten später Kundschaft. Zum Brandenburger Tor bitte: 4,80€.

Da fehlt noch was. Jetzt wird's knapp. Bei solchen knapp verfehlten Tageszielen kann ich aber richtig stur werden. Das muss doch irgendwie zu machen sein, Herrgottnochmal.

Schauste mal am Ostbahnhof vorbei. Aussichtslos. Okay, vielleicht will ja einer der Touristen, die an der East-Side-Gallerie flanieren noch woanders hin. Also die Mühlenstraße runtergegurkt. Tatsächlich springt mir an einer roten Ampel (mein Dank geht an rote Ampeln) einer ins Auto: "Airport Tegel, please." Halleluja, ein Kunde. Aber warum jetzt gleich so weit?

Es gab zwar keinen pünktlichen Feierabend, aber Ende gut, alles gut.




Kommentare:

  1. An deiner Erzählung erkenne ich ohne Kalender: Bei euch sind auch Ferien.

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    1. Stimmt. Aber der Juli war dank Modewoche und Sauwetter bis jetzt der beste Monat des Jahres.

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