Montag, 11. Juni 2012

Vordrängeln gilt nicht

Es war gestern wie immer. Sehr viele Kollegen kneifen ja, wenn es eine Großveranstaltung mit zahlreichen Straßensperrungen gibt. Kann ich schon verstehen, da es einfach keinen Spaß macht, sich vor jeder Tour den Kopf zu zermartern, ob und wenn ja, wie man das gewünschte Fahrziel erreichen kann. Andererseits, mit guter Vorbereitung hat es manchmal ja auch ein bisschen was von Abenteuer und Spannung.

Wie dem auch sei, nachdem der Tag so langsam in die Gänge kam, stapelten sich die Fahrgäste an den Halten. Kaum kam man mal dazu, sich ein Brötchen oder eine Zigarette zu gönnen.

Den Schlaumeiern aber, die meinten, sie könnten sich an den Zufahrtswegen zu den Taxihalten positionieren, um die anfahrenden Taxen abzufangen, habe ich eine deutliche Abfuhr erteilt. Ich mag keine Vordrängler.
Man stelle sich vor, man steht mehr oder weniger geduldig in der Schlange an der Halte, muss unter Umständen seinen Flug oder Zug erreichen und muss mit ansehen, wie diese Drängler ein Taxi nach dem anderen vor der Nase wegschnappen. Es kommt zwar selten vor und natürlich genießt man als Taxifahrer diese Situationen, aber auch hier gilt: Immer der Reihe nach.

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